tagged: web2.0

Webmontag revisited

Der Webmontag Stuttgart ist schon länger durch das Klassentreffen pl0gbar erst ergänzt, dann ersetzt.
Umso mehr freut es mich, dass in anderen Städten noch ein reger fachlicher Austausch stattfindet.
Auffällig war das große Einzugsgebiet des Webmontag Hannover, mehrere Teilnehmer nahmen über 45min Anreise in Kauf.

Das bewirtete Nebenzimmer des DHC Hannover ist gemütlicher als die HdM oder das Literaturhaus Stuttgart, dafür müssen die Referenten ohne PA gegen einen höheren Lärmpegel anreden. Erstmals wurden die Pausen des Frankfurter Webmontag übernommen. Besonders für Raucher, aber auch für den Rest ist das sehr angenehm.

  • Jens Grochtdreis stelle YAML vor und zeigt schön die Vorteile der umstrittenen HTML/CSS Frameworks. Prototyping und Arbeit im Team wird damit gut unterstützt, um schlanken Code zu erzeugen ist immer noch viel Handarbeit und Erfahrung notwendig.
  • VersaCMS ist ein fremdgehostetes CMS, das mit FTP-Zugriff auf statische HTML-Seiten arbeitet. Björn Dorra hat das „CMS mit einer CSS-Klasse“ vorgestellt und es scheint mir die einfachste Möglichkeit zu sein, Frontpage- oder Dreamweaver-Friedhöfe zu aktualisieren.
  • Stefan Martens stellt die Social Media Aktivitäten von Otto vor, formspring.me polarisiert immer noch und ich kann es nicht leiden, weil es die Timeline zuspammt.
  • Alan Webb ist bei jedem Besuch der Hannover Webszene ein Highlight. Die trockenen Kommentare zu SEO und der Slang ist einfach sagenhaft. Da die SEMSEO ausverkauft ist, scheinen noch mehr mein Urteil zu teilen.

Die Zusammenfassungen der Organisatoren Nicole und Tobias sind bereits schon online, ebenso das fantasitisch flickr-Set von Alexander. Eine ganz nette Idee ist auch die Anwesenheitsliste in Form einer Twitter-List um die Teilnehmer online zu finden. Zur CeBIT sieht man sich sicher wieder, ich freu mich.

Update: Der Webmontag Stuttgart lebt wieder. Am 1. März ist der nächste Termin angesetzt und soll auch stattfinden.

MiPo´10

Das Programm der ersten Fachkonferenz zu Mitarbeiterportalen 2.0 an der HS Aalen überrascht mit äußerst praxisorientierten Vorträgen und studentischen Beiträgen am zweiten Konferenztag.Bis zum 10.Januar gilt noch der Frühbucherpreis.

Die Arbeit mit OpenSource-Lösungen ein interessanter Schwerpunkt und der Vortrag von Saim Alkan verspricht auch weniger techniklastige Inhalte.

Ein ♥ für Blogs II

Ein ♥ für Blogs
Kai Müller {stylepion} ruft nach 6 Monaten zur zweiten Runde der Aktion „Ein ♥ für Blogs“ auf.

Twitter, facebook und rivva haben mein Blog-Leseverhalten geändert. Dass der Google-Reader bei 1000+ steht, ist schon Normalität.

Die Empfehlungen sind deshalb Blogs, die mir wegen einzelner Beiträge aufgefallen sind, nicht allen folge ich permanent.

delamar

delamar – sound, music & recording hat nette Tutorials zu allem, was mit Audio zu tun hat. Über Zettt bin ich auf diese Seite gestoßen.

twoforfashion

Ja, noch ein Modeblog und auch sogar ein Corporate Blog. Twoforfashion gehört zu Otto, pflegt einen doch recht authentischen Stil und die Modepuppe Anna war eine extrem reichweitenstarke Aktion.

tanithblog

Tanith lässt sich (beinahe) jede Woche ein Thema von den Lesern vorgeben, das in einem ausführlichen Blogpost mündet. Als Techno-DJ der ersten Stunde kann er viel aus der Szene erzählen.

Jean-Pol Martin

Jean-Pol Martin, ehem. Französischdidaktiker an der KU Eichstätt, Französischlehrer und Weltverbesserer schreibt über seine aktuellen Projekte und den Fortschritt seiner Biographie.

Aus vielen Beträgen entstehen fruchtbare Diskussionen, bei denen man sich immer wünscht, dass Pädagogen und Enterprise2.0-Advokaten verstärkt zusammenarbeiten.

Ganz besonders empfehlenswert ist das Menschenbild und das Modell der Liebe als Fixierung auf eine Quelle der Bedürfnisbefriedigung.

Ein ♥ für Blogs, die erste

hier noch alle Empfehlungen von April in der Übersicht

Henning, zu deinem Blog gibt es immer noch keinen ausführlichen Text ;)

Social Media Icons

Über Rozana habe ich die Webseite von Wolfmother entdeckt. Bei mir lief da gerade ein etwas anderes Genre. Weit mehr als die Musik haben mich aber die Symbole zu dem verschiedenen Social Media Plattformen beeindruckt.

Social Media Symbole

  • Contact erinnert an ein Netzwerk, obwohl der Kommunikationskanal Email eher zwischen Einzelpersonen stattfindet. (in dem Fall wird CC: und BCC: keine große Rolle spielen) Trotzdem gefällt mir die gewählte Visualisierung, vor allem weil der Graph nicht vollständig ist.
  • Facebook ist eine geschossene Bastion, das ursprüngliche Konzept war auch sehr zugeknöpft. Inzwischen hat sich das mit Facebook Connect etwas geändert, der Weg nach drinnen ist für Informationen aber wesentlich leichter, als der Weg nach draußen.
  • Bei Myspace weiß ich nicht, ob ein Auge wacht, oder etwas strahlt. Letzteres würde die offen einsehbaren Profilseiten gut repräsentieren, ersteres die Politik von Rupert Murdoch.
  • Das Visual zu twitter finde ich sehr gut getroffen. Die unterschiedlichen Netzwerke der einzelnen Teilnehmer überlappen sich teilweise, Nachrichten können von einem Bekanntenkreis zu einem anderen fließen und von außen sind die Pfade nicht völlig klar.
  • Mit youtube hatte ich erst meine Probleme, weil ich eine stoppende Hand wahrgenommen habe. Betrachtet man die Hand von oben, ist es eine gebende Hand über dem Datenstrom. Dank der hohen Zahl der youtube zu mp3 Konverter dürfte das wirklich ein Geschenke-Kanal sein. Aber auch ohne diese Tools sind die zunehmend von offizieller Seite eingestellten Videos ein Geschenk.

Im Gegensatz zu reichhaltigen Iconsammlungen, die sich an den Logos orientieren, ist hier ein ganz anderer Ansatz gewählt worden.
Der Wiedererkennungswert der Dienste ist verloren gegangen, die Symbole passen aber sehr gut zur restlichen Gestaltung der Seite. Zudem gefallen mir einzelnen Ideen recht gut.

Buzzriders Typo

Robert hat sein neues Projekt buzzriders am Webmontag Hannover im April ausführlich vorgestellt. Nicole hat dafür gesorgt, dass der Herr Basic auch mal die schönen Seiten von Hannover sieht und nicht immer nur eine verregnete CeBIT. Bei NY gibt’s auch die gesammelten  Videos.

Die komplette Entwicklung ist offen, es gibt auch irgendwas wie ein barcamp dazu. André von Logolook koordiniert die Entwicklung des Logos. Aus der ersten arbeitsintensiven Phase hab ich mich rausgehalten, inzwischen geht es um die Typo, das Logo stammt von Alexa.

Irgendwie kam mir da die neue Schrift von Erik Spiekermann in den Sinn und ich hab das mal kurz gesetzt. Von der Axel gibt es keinen kursiven Schnitt, dafür echte Kapitälchen. (zweite Zeile)

buzzriders-logo

Die dritte Zeile ist in Quicksand von Andrew Paglinawan, die vierte in Myriad.

Für Feedback eignet sich wohl der Eintrag auf logolook.

öffentliche Gespräche

Danke an Marcel Weiß (@marcelweiss) für die ausführliche Antwort auf Twitter-Bashing der Zeit.

JP Rangaswami erklärt Twitter grandios in Bildern.
Es ist ein öffentliches Gespräch, manche sprechen, manche hören zu, jeder kann in die Unterhaltung einsteigen. Digitaler Smalltalk. Aber auch aus Smalltalk können interessante Gespräche entstehen.

playing for change

Seit März 2005 ist das Team von playing for change unterwegs und nimmt von Straßenmusikern weltweit die Spuren für gemeinsame Lieder auf.
Das Ergebnis lässt sich nun auf playingforchange.com, facebook, youtube und myspace bewundern.

Songs around the World ist ein Album, dessen Interpreten sich nie begegnet sind, die nicht die gleiche Sprache sprechen, aus den unterschiedlichsten Kulturen stammen und die trotzdem gemeinsam musizieren können. Musik verbindet eben über alle Grenzen hinweg.

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann im PfC Shop Merchandising-Artikel und natürlich auch die CD/DVD (amazon/amazon-mp3/iTunes) erwerben, ein Exemplar ist auch auf dem Weg zu mir.

(via blogwiese)

Ein ♥ für Blogs

Ein ♥ für Blogs
Immer wieder werden Blogs als aussterbende Publikationsform angeführt. Die Verlinkung geht nach den Statistiken von Technorati zurück, die Diskussion findet in Friendfeed, Facebook oder Twitter statt, die Blogroll ist Google Adwords gewichen.
Doch viele Blogs sind nicht so selbstreferentiell wie A-Blogger, die seit Jahren das Medium neu erklären und bringen einfach nur netten Content.

Kai Müller {stylepion} hat den Vorschlag gemacht, die wenig verlinkten Blogs aus dem Feedreader einmal vorzustellen.
Von seiner Liste kannte ich bisher nur Peter Kröner aus der Blogroll von Gerrit van Aacken.
Aus meiner Leseliste:

les Mads

Am Barcamp Offenburg hat Heiko Hebig den Modeblog les Mads als ein Beispiel für einen der Blogs auf Glam.de vorgestellt. Jessie, Julia und Schnati schreiben über Mode, Lifestyle und Trends.
Die üblichen Lifestyle Magazine haben mir zu viele und oft zu plumpe Themen. Um die Trends halbwegs aufzuschnappen ist les Mads wunderbar geeignet und bietet einene ausgewogenen Mix zwischen Haute Couture, prêt-à-porter und H&M.

The Satorialist

Zweiter Modeblog ist The Satorialist, ein Photoblog mit Street Photos. Hier muss ich zugeben, nur etwa 10-20% der Einträge zu “lesen”, im Fokus stehen urbane Trends, geschmackvolle Kombinationen und extravagante Einzelteile.

USA Erklärt

Scot W. Stevenson steht mit USA erklärt in den deutschen Blogcharts und war für den Grimme Online Award 2007, Kategorie Wissen und Bildung nominiert. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass viele dieses Blog nicht kennen.
Scot Stevenson kennt die Missverständnisse zwischen Deutschen und Amerikaner aus eigener Ehe erster Hand und erklärt sehr objektiv, warum Amerikaner sich in bestimmer Art und Weise verhalten und wie unser typisch deutsches Verhalten ankommt.
Die Artikel sind durchweg sauber recherchiert und werden häufig mit offiziellen oder historischen Quellen belegt.
Wie gründlich die Recherchen sind, durfte ich bei einem Themenvorschlag erfahren.

Freundlicherweise gibt es die fünf besten Artikel in einer Übersicht dür einen ersten Einstieg.
Da die angesprochenen Themen doch sehr polarisierend sind, ist die Kommentarfunktion abgeschaltet.

Mark Shuttleworth

Auf die Beiträge von Mark Shuttleworth habe ich hier schon ab und zu verwiesen. Der Gründer von Thawte und Canonical schreibt über Softwareentwicklung. Aber nicht über Algorithmen, APIs oder Frameworks sondern über die langfristige Strategie der Linux Community, die Zusammenarbeit verschiedener OpenSource Projekt und grundlegende Designfragen.

Oft wird er auch als Self-Appointed Benevolent Dictator for Life, SABDL bezeichnet und verkörpert einen collaborativen und teamorientierten Stil der Unternehmensführung.

he posted a question on an Ubuntu list. Not an order. Not a policy decision. A question: “Should we think about…?” he asked. (CIO.com)

Diese Haltung findet sich auch im Blog wieder. Lesenswert für alle, die sich mit freier Software und offener Collaboration beschäftigen

vowe.net

Volker Weber hat wohl die beste FAQ-Seite da draußen. Wer diesen Humor mag, wird ceci n’est pas un blog lieben. Technik, Netzfundstücke und IBM sind die Schwerpunkte.

INJELEA

Darf man ein DokuWiki Blog nennen? Zumindest nutzt Frank Hamm dieses System erfolgreich und schreibt über Enterprise2.0, das Social Web und Regionales aus dem Selztal.
Für Freunde von “IN Jedem Ende Liegt Ein Anfang” gibt es sogar ein jährliches Webtreffen mit sehr gutem Wein in einer wunderbaren Umgebung.

aus den Charts

Ohne Kommentar meine Favorites aus den bekannten Blogs