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sechs Jahre Microfunding – Kiva hat Geburtstag

Kiva feiert seinen sechsten Geburtstag. Die Plattform vermittel Mikrokredite, ähnlich wie die Grameen Bank von Muhammad Yunus. Mein erster Kontakt mit TED waren die Vorträge zum Thema Rethinking Poverty. Besonders Ngozi Okonjo-Iweala, Finanzministerin in Nigeria und Iqbal Quadir mit seinen Berichten aus einem Kriegsgebiet haben Eindruck bei mir hinterlassen.

Mit kleinen Summen, angefangen bei 25$ kann man selbst auswählen, welches Projekt man unterstützen möchte. Die Rückzahlungen landen im Kiva Konto und können neu investiert oder auf das eigene Konto ausbezahlt werden.

Mikrokredite können sicher keine humanitäre Katastrophenhilfe ersetzen, für ein gesundes Wachstum des Kleingewerbes und vielleicht auch des Mittelstands sehe ich diesen Weg aber als durchaus eine interessante Ergänzung zu bestehenden Systemen.

Kiva Lender PageBei bisher 26 Krediten habe ich noch keinen Ausfall erlebt und alle Rückzahlungen wieder neu auf Kiva investiert, sobald mein Konto über 25$ stand. In Einzelfällen wurde mal ein Kredit wegen Formfehler nicht ausgezahlt und sofort auf das Kiva-Konto erstattet.

Als kleinen Nerd-Spaß bin ich der Gruppe Church of the Flying Spaghetti-Monster beigetreten, obwohl ich kein Pastafari bin. Die tolerieren sicher auch Ungläubige. Wenn jemand eine passenderes Team für mich hat, lasse ich mich gerne einladen.

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Seth Godin on Tribes

In der Keynote zum Enterprise 2.0 FORUM hat David Terrar auf Seth Godins Meatball Sundae hingewiesen und ist kurz auf die Idee der Tribes eingegangen.

Erfolgreiche Firmen verkaufen nicht nur Produkte, sondern Emotionen. Mit Social Media oder Social Commerce kann nun weltweit ein Markenerlebnis geschaffen und gepflegt werden. Dabei ist die Idee keinesfalls neu, sondern wurde schon immer von einigen Herstellern beschritten. Eine aktive Community gibt es um Harley-Davidson, Jaguar oder die Morgan Motor Company. Schon immer haben es einzelne Player verstanden, einen Ruf um Ihre Marke zu pflegen (Zippo, MagLite) oder wieder aufzubauen (Moleskine); der Katalog von Manufaktum bietet ein ganzes Arsenal dieser guten Namen.

Neu ist nur die Möglichkeit, Nähe oder Ruf online stark zu beeinflussen und die emotionale Bindung noch zu stärken. Dies kann durch ehrlichen Kontakt oder Einbeziehung des Kunden wie beim Social Commerce geschehen.

Loic Le Meur hat Seth Godin am Rande der TED getroffen und beide sprechen über das Konzept der Tribes und warum Seth nicht auf Twitter zu finden ist.

The hard part is to build something, people choose to talk about.

Und natürlich darf das iPhone in dieser Liste nicht fehlen…

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acht Regeln für den totalen Stillstand

Leider ohne Angabe der Quelle: Prof. Kruse über worst-practices der Unternehmensführung.
Acht Regeln für den totalen Stillstand

  • Führungskräfte sollen sich entweder ganz raushalten oder versuchen alles im Griff zuhaben.
    Das Beste ist, permanent alles im Griff zu haben und manchmal plötzlich völlige Freiheit geben.
  • Diskussionen über anstehende Veränderungen konsequent nur auf informeller Ebene führen
  • Möglichst viele Aktivitäten gleichzeitig starten um ständige Überforderung zu garantieren
  • Umfassenden Wettbewerb intern ausrufen um Konkurrenzdenken der Mitarbeiter zu fördern
  • Es sollte stets ausdauernd und unnachgiebig nach den zentralen Verursachern von Problemen gesucht werden. Erst nach der Analyse über Änderungen nachdenken
  • Keine öffentliche Diskussion über den Sinn bestehender Regeln.
  • Beschlüsse sollten auf formeller Ebene möglichst schnell konsensfähig sein, um dann informell sofort in Frage gestellt zu werden.
  • Die Veränderungsgeschwindigkeit auf Beschlussebene sollte stets größer sein als auf Umsetzungsebene.

gefunden via: blog.coremedia – related (das Interview mit Prof. Kruse habe ich schon einmal empfohlen)

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Social Commerce FORUM – Überblick

Erfolgsfaktor Nr.1 für Communities ist Passion und Leidenschaft.
Entsprechend sind es emotionale Produkte, bei denen das Konzept Social Commerce greift. Fashion, Musik und Lifestyleprodukte lassen sich besonders gut über eine Community vertreiben.

Allgegenwärtig ist die 90-9-1 Regel und jede Plattform muss für sich bestimmen, wie die inaktiven Nutzer in das Konzept integriert werden können. Das muss nicht zwingend eine Mitarbeit in der Community sein, das Beispiel justaloud zeigt, wie durch das gemeinsame Bewerten und Aufspüren von neuer Musik ein Mehrwert geschaffen werden kann, der von den (passiven) Nutzern durch den Kauf der Titel honoriert wird. Aktivität in der Community und Konsum sind dabei nicht zwingend proportional.

Genauso sind Communites seitens der Händler denkbar. Tradoria nutzt die Cross-Selling-Potentiale verschiedener kleiner und spezialisierter Händler und bietet die komplette Shop-Lösung als SaaS an. Der Kunde profitiert in erster Linie von dem gemeinsamen Warenkorb. Aber auch Bezahlmöglichkeiten, die nicht jeder kleine Händler anbieten kann, werden von der Plattform angeboten. Im Gegensatz zum Amazon Marketplace steht jedoch der einzelne Shop im Vordergrund und kann auch unter eigener Domain geführt werden.

Meine persönlichen Favoriten vom Social Commerce FORUM folgen noch in eigenen Beträgen. Jan hat eine komplette Zusammenfassung der gelungenen Veranstaltung, Bilder finden sich bei flickr.
Danke an Kongressmedia und viel Erfolg dabei, das Social Web Breakfast auch nach Stuttgart zu holen.

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erst schützen, dann vermarkten

T-color

Die Idee der Telekom mal zu Ende gedacht.

(Link via Werbeblogger, Bild von mir)

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