Osterlamm

 

Osterlammherde
  • 3 Eier
  • 1 Eigelb
  • 125g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 125g Mehl
  • 25g Speisestärke
  • 75g Butter
  • Puderzucker zum bestäuben

Backofen vorheizen, 180°
Butter schmelzen. Eier, Eigelb, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
Mehl und Speisestärke in zweiter Schüssel vermischen, dann unter den Teig heben.
Ab in die Lammform und 30-35min bei 175°C in den Ofen.

re:cap

Nach der Lektüre von verschiedenen Berichten der re:publica muss ich meine ursprünglichen Tenor noch einmal anpassen, ursprünglich wollte ich auch hauptsächlich über die Räume lästern. Anders als Thomas Knüwer in der sonst guten Beurteilung der re:publica vermutet, standen wir mehrmals in der Besuchertraube. Das war regelmäßig der Fall, wenn man in den knappen Sessionpausen vom Friedrichstadtpalast in die Kalkscheune wechseln musste.

Obwohl sich das Team sehr bemühte, sorgten immer wieder Äußerungen Einzelner „Ich komme von drin, da ist leer“ für Verwunderung und Frust bei den Wartenden. Dank des schlechten Wetters ließen sich diese Wartezeiten auch nur bedingt zu Kontaktpflege nutzen, alle wollten nur schnell ins Gebäude und damit ins Trockene.

Der zweite Kritikpunkt ist die Nabelschau der Twitteria. Vor der Twitterlesung wurde noch auf der Bühne gescherzt, dass nur von Autoren gelesen wird, die mit einem Jurymitglied im Bett waren. Dieser Eindruck zog sich durch die ganze Veranstaltung, es traten gefühlt immer die gleichen Nasen prominent in der Gruppe auf. Gleichzeitig waren interessante Vorträge im Quatsch Comedy Club „geparkt“, hier drei Perlen:

Johnny Häusler hat zum Glück schon angekündigt, dass die Raumproblematik für das nächste Jahr angegangen wird. Daneben würde ich mir noch wünschen, dass sich die Twitter/Blogprominenz bereit findet, jeweils ein oder zwei Vorträge als Themenpate anzumoderieren und die Diskussion zu leiten.
Sich im Vorfeld durch das ganze Programm zu wühlen ist so aufwändig dass man doch schnell bei den Bekannten hängen bleibt, wie Thomas Knüwer schon postuliert hat. Ich hatte freundlicherweise Unterstützung, die mit viel Geduld das gesamte Programm durchgesehen hat.

Ansonsten bleibt der Eindruck eines netten Klassentreffens, bei der Größe und Themenvielfalt allerdings nur um bestehenden Bekannten die Hand zu schütteln. Respekt vor der Orga eines solchen Events und vielen Dank an das Team und die vielen freiwilligen Helfer.

Meine Bilder sind auch auf flickr in der re:publica 11 Gruppe.

digitale Gesellschaft – wtf?

Eine Session, die wir nicht mitgenommen haben war die Gründung Vorstellung der digitalen Gesellschaft. Nach den ersten Reaktionen und vor allem der Selbstdarstellung war es wohl gut, dieses Desaster nicht live mitzuerleben.

Was soll man von einem Verein halten, der sich Lobby-Transparenz auf die Fahnen geschrieben hat und es nicht schafft diese selbst vorzuleben?
Weder auf der Webseite noch als Twitter-Liste werden die aktiven Mitglieder vorgestellt. Auf Facebook kann man als Fan weder auf der Wall posten noch die Page Admins sehen. Und die Testimonials muss man auch selbst erkennen.

Vielen Dank, ihr seid im Lobby-Sumpf angekommen.

update: weitere kritische Stimmen:

re:publica 11 – Tag 1

Laut Wetterbericht sind wir gut ausgerüstet, nur den Wind haben wir unterschätzt. Und am zweiten Tag war die Jagd nach einer warmen Jacke in den Sommerkollektionen auch erfolgreich.

Gut, direkt auf der re:publica braucht man die nicht wirklich, weil man eh zwischen den Sessions dicht gedrängt in den Gängen steht und die Räume nicht wechseln kann wie man will.
Dafür entschädigt das Umfeld. nette Leute, nette Gespräche und die ganzen Nerds sind halb so schlimm, weil kein Netz verfügbar ist. Anika beweist ein gutes Händchen für interessante Vorträge und pickt Perlen wie Utopia London.

halber Umzug

Um den Umzug etwas voranzubringen läuft trau.kainehm vorläufig mal auf .org, die Galerie folgt in Teilen, das Wiki geht bald über Bord. Die ersten Alben sind schon umgezogen.
Wenn das durch ist läuft auch alles wieder über .de

Das Design hängt sicher auch noch an der ein oder anderen Stelle, unter der Haube läuft ein selbst geschriebenes WordPress twentyten Child-Theme