Triathlon-Herbst

Zum Saisonende gab es noch zwei Wettkämpfe über Sprintdistanz.

Anders als in Peine ist der Wettkampf in Altwarmbüchen eine klassische Strecke mit nur einer Wechselzone. Deshalb fehlt der Hinweiszettel, der den Newbies alle Details erklärt. Letztendlich ist das so wesentlich einfacher und im kleinen Rahmen ein guter Test für die große Wechselzone am Maschsee.

Der Wind bläst eisig, so dass es im Schatten am Strand beinahe kühler als im Wasser ist. Auch im See spürt man den Wind, bei kleinen Wellen muss man höher atmen, dank der Strömung haben wir alle weit mehr als 750m auf der Uhr. Ich komme gar nicht in den Zugrhythmus und kletter erst nach über 20 Minuten aus dem Wasser. Prompt tippe ich an der Fenix auf Pause statt Wechsel, T1 dauert also nur 6 Sekunden. Auf der Radstrecke ist es ebenfalls windig, aber damit komme ich besser zurecht. Beim Wechsel in die Laufschuhe spüre ich kurz den Mattenbrand an den Zehen, auf der Strecke ist alles ok. 1:25:55h ist etwas länger als mein erster Versuch, bei der Witterung bin ich damit voll zufrieden.

Der Maschsee Triathlon ist wieder eine Volksdistanz mit nur 500m Schwimmstrecke und ruhigem Wasser, das merkt man auch an der Schwimmzeit. Danach beginnt leider das Chaos; direkt am Start verliere ich die Trinkflasche zum ersten Mal, am ersten Kopfsteinpflaster meinen Proviant und die Dichtungskappe am Trinksystem. Als die Trinkflasche den dritten Abgang macht, überhole ich gerade einen ganzen Pulk und fahre einfach weiter. Die Radstrecke ist teilweise sehr nett geführt, teilweise durch Baustellen eine eingeschränkte Buckelpiste. Insgesamt bin ich mit den 01:17:05 unter den Umständen zufrieden, für die nächste Saison ist bei der Zeit und der Distanz Luft nach oben. Zeit für die Off-Season, wilkommen in Watopia.

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