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Happy 60 Otto

Alles Gute zum 60-sten nach Hamburg.

Zum Jubiläum zeigt Otto, wie innovativ ein Traditionshaus sein kann.

happy60otto

woot gilt Vorzeigebeispiel für Live-Shopping, der Happy-Preis des Tages ist die Umsetzung des Prinzips von Otto. Vorteil bei Otto ist die Möglichkeit, den Warenkorb noch weiter zu füllen. Die Live-Shopping Komponente liefert einen zusätzlichen Bestellanreiz und Anlass, den Shop häufiger zu besuchen.

Für Kunden gibt es noch den Geburtstagsshop, einen 10€ Gutschein und vergünstige 24h-Lieferung als Jubiläumsaktionen.

Das Geschenk an Blogger und Presse ist der Social Media Newsroom. Fotos bei flickr, Videos bei youtube, RSS-Feeds, der Verweis auf den Fashion Blog, @otto_de und eine Timeline bei Twitter mit @replies. Weitere nette Kleinigkeiten, die sich vom Pressebereich abheben sind Links zu den flickr-Fotos unter dem Pressemitteilungen und Links zu zwei Ansprechpartnern mit Portrait in der Sidebar.

Mehr Beispiele für Social Media Newsrooms hat Klaus Eck und Text100 hat Blogger gefragt, wie sie zu PR und Marketing stehen. Die Ergebnisse dazu weltweit und deutschlandweit gibt’s auf Slideshare.
Es ist schön zu sehen, dass die PR-Abteilungen anfangen Blogger und Social Media ernst zu nehmen. Journalisten und Politiker tun sich da etwas häufig schwerer.

Oh, ein einziger Wunsch noch: sprechende URLs

Disclosure: Der Artikel ist aus eigenem Antrieb entstanden, ich nehme auch nicht am Affiliate-Programm teil.

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Rechenkünstler

Diesmal haben die Artikelnamen gestimmt, nur beim Rabatt ist wohl etwas schiefgegangen.

(Lidl, via Markus)

Markus | , | 1 Comment

SCF Fav#2: burdastyle

burdastyle.comWer einigermaßen gut nähen kann, ist in der Lage einen wirklich individuellen Stil zu pflegen. Der Trend zu Organic Fabrics und entsprechenden Looks lässt viel Raum für Experimente. In den Staaten ist DIY schon länger chic, mit Etsy existiert sogar eine extra Handelsplattform für selbst gebastelte Waren.

Im Heimatland des burda Modemagazins scheint jedoch Fasching der größte Markt für Schnittmuster zu sein. Für den Markteintritt in den USA mit dem jungen Zielpublikum wurde extra eine neue Plattform mit Social-Commerce Konzept gewählt.
BurdaStyle kombiniert einen Schnittmusterkatalog mit einem Raum, Änderungen und Eigenkreationen zu präsentieren.

Dabei können die User auch eigene Schnitte kostenlos anbieten, lediglich die Grundschnitte von Burda sind teilweise kostenpflichtig. Für die Arbeit lassen sich die Schnitte entweder auch mehrere DIN-A4 Bögen verteilt oder als Posterformat im Copyshop drucken.
Neben den eigenen Kreationen können die Nutzer auch Schritt-für-Schritt Anleitungen als Photo-Story oder Video hochladen.

Faszinierend an dem Konzept ist, dass das BurdaStyle-Team selbst als User gleichberechtigt mit den Nutzern agiert und auf der eigenen Plattform kostengünstigere Konkurrenz (bei den Schnittmustern) zulässt. Für die weitere Monetarisierung sind bereits verschiedene Ansätze in Test und Planung, die Akzeptanz scheint dafür recht hoch zu sein.
Mit der größte Erfolgsfaktor ist die Leidenschaft, die Nora und Benedikta in der Community zeigen. Authentizität ist gerade bei emotionalen Produkten besonders wichtig.

Für Männer existieren auch einige Schnitte, allerdings schätze ich meine Begabung an der Nähmaschine recht gering ein…

Mehr zur Firma erfährt man im Open Source Sewing Blog,
SCF Fav#2 steht für Social Commerce Forum Favorite No.2
Die Vorstellung der Social Commerce Seiten erfolgt rein aus Interesse/Begeisterung und ohne Gegenleistung der jeweiligen Plattform.

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SCF Fav#1: JULIE & GRACE

Schmuck ist immer ein sehr persönliches Gut und selbst bei Modeschmuck dauert die Kaufentscheidung oft relativ lange.
Möglichst individuell sollte das Stück meistens auch noch sein.

Die Schmuckmanufaktur JULIE & GRACE zeigt hier ein reizvolles Social Commerce Konzept.
Ketten, Armbänder und Ohrringe (was Charms sind, hab ich nicht verstanden) können online individuell gestaltet werden und kommen 4-5 Tage später aus Bali. Vor dem Versand bekommt man bereits Fotos des eigenen Schmucks geschickt.

Zusätzlich kann man die eigenen Kreationen im Showroom ausstellen und wird am Umsatz beteiligt, wenn ein anderer Kunde den Schmuck bestellt oder als Grundlage für eine eigenes Schmuckstück verwendet.  Bereits nach kurzer Zeit waren schon die ersten Modewellen zu beobachten und häufig werden einfache Stücke mit teureren Materialen später aufgewertet.

Founder JULIE & GRACE

Die Provision pro Artikel erhalten die Hobby-Designer auch, wenn sich ein Händler entschließt, eine Kleinserie produzieren zu lassen.
Wer also ein wirklich individuelles Schmuckstück möchte, sollte überlegen, ob die Designs nicht lieber leicht verändert in den Showroom wandern.

Selbst ohne Provision generiert die Community einen echten Mehrwert, da Modetrends verfolgt werden können und ein spielerisches Ausprobieren von Design-Ideen möglich ist.

Für Männer sieht das Angebot bei Julie&Grace eher mau aus, höchstens im Surfer- oder Ethnostil lässt sich etwas Tragbares zusammenstellen. Auch der von mir geschätzte Edelstahl ist nicht in der Materialliste.

Mehr zur Firma erfährt man im J&G Backstage Blog,
SCF Fav#1 steht für Social Commerce Forum Favorite No.1
Die Vorstellung der Social Commerce Seiten erfolgt rein aus Interesse/Begeisterung und ohne Gegenleistung der jeweiligen Plattform.

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Social Commerce FORUM – Überblick

Erfolgsfaktor Nr.1 für Communities ist Passion und Leidenschaft.
Entsprechend sind es emotionale Produkte, bei denen das Konzept Social Commerce greift. Fashion, Musik und Lifestyleprodukte lassen sich besonders gut über eine Community vertreiben.

Allgegenwärtig ist die 90-9-1 Regel und jede Plattform muss für sich bestimmen, wie die inaktiven Nutzer in das Konzept integriert werden können. Das muss nicht zwingend eine Mitarbeit in der Community sein, das Beispiel justaloud zeigt, wie durch das gemeinsame Bewerten und Aufspüren von neuer Musik ein Mehrwert geschaffen werden kann, der von den (passiven) Nutzern durch den Kauf der Titel honoriert wird. Aktivität in der Community und Konsum sind dabei nicht zwingend proportional.

Genauso sind Communites seitens der Händler denkbar. Tradoria nutzt die Cross-Selling-Potentiale verschiedener kleiner und spezialisierter Händler und bietet die komplette Shop-Lösung als SaaS an. Der Kunde profitiert in erster Linie von dem gemeinsamen Warenkorb. Aber auch Bezahlmöglichkeiten, die nicht jeder kleine Händler anbieten kann, werden von der Plattform angeboten. Im Gegensatz zum Amazon Marketplace steht jedoch der einzelne Shop im Vordergrund und kann auch unter eigener Domain geführt werden.

Meine persönlichen Favoriten vom Social Commerce FORUM folgen noch in eigenen Beträgen. Jan hat eine komplette Zusammenfassung der gelungenen Veranstaltung, Bilder finden sich bei flickr.
Danke an Kongressmedia und viel Erfolg dabei, das Social Web Breakfast auch nach Stuttgart zu holen.

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