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Desktop Wiki unter Snow Leopard

Dokuwiki hat das Upgrade auf Snow Leopard nicht ohne Fehler mitgemacht. Der Apache hat die Einstellungen zu php und mod_rewrite übernommen, dafür sorgt die automatische Wahl der Zeitzone für Verwirrung bei php.

Fehlermeldung unter Dokuwiki

Die Fehlermeldung im Klartext:


Warning: date() [function.date]: It is not safe to rely on the system's timezone settings. You are *required* to use the date.timezone setting or the date_default_timezone_set() function. In case you used any of those methods and you are still getting this warning,
you most likely misspelled the timezone identifier. We selected 'Europe/Berlin' for 'CEST/2.0/DST' instead in/Library/WebServer/dokuwiki/inc/template.php

Als Abhilfe kann eine fixe Zeitzone definiert werden. Ein zusätzlicher Eintrag

date_default_timezone_set("Europe/Berlin");

in der conf/local.php setzt eine für php gültige Zeitzone.

Yeebase Trends 2009

Und noch ein Dankeschön Richtung Hannover:

Yeebase hat von Experten aus unterschiedlichen IT-Bereichen Vorhersagen für 2009 erfagt und die Leser nach Ihren Vermutungen befragt.
Erwartungsgemäß beschäftigt sich ein Großteil der Vorhersagen mit Twitter und Social Networks, aber auch die Auswirkungen der Finanzkrise werden beleuchtet.

Für das Feedback gibt es jetzt die T3N Nr.14 – Vielen Dank.

DokuWiki on Leopard

Logo DokuWikiMit dem Umstieg auf Leopard kommt auch der Apache2 auf den Mac. Für die lokalen Webseiten bedeutet dies möglicherweise etwas Konfigurationsaufwand. So auch für ein Desktopwiki.

Personal Web Sharing sollte bei einem Upgrade noch aktiv sein, ansonsten kann das unter SystemsteuerungSharing aktiviert werden. Im Terminal kann die Apache-Konfiguration mit  sudo vi /etc/apache2/httpd.conf geändert werden. Auch php liegt in einer neuen Version vor, diesmal ist das Modul php5_module zu aktivieren, indem das # an Anfang der Zeile gelöscht wird.
Für schöne URLs kann man anschießend noch die Zeile AllowOverride None im Abschnitt <Directory "/Library/WebServer/Documents"> durch ein # am Anfang der Zeile auskommentieren.

Anschließend kann man den apache mittels sudo apachectl graceful neu starten. Für eine Installation von DokuWiki bietet sich das Verzeichnis /Library/WebServer/Documents an, das Wiki ist dann direkt über http://localhost erreichbar. Berechtigungsprobleme umgeht man, indem die Dokuwiki Dateien im Terminal mit dem Befehl sudo chown -R www /Library/WebServer/Documents/ für den Webserver editierbar gemacht werden.

Nutzerorientierung des Linuxdesktops

Im Streit zwischen Vista, Leopard und Compiz kann man leicht vergessen, dass eine Orientierung an den Bedürfnissen der Nutzer mehr als OpenGL-Effekte auf dem Desktop ist.
KDE stellt jetzt auf einen 6-monatigen Releasezyklus um und veröffentlicht so zusammen mit GNOME und OpenOffice jeweils zum aktuellen Release von Ubuntu eine neue Version. Der Vorschlag kursierte wohl schon länger, wurde aber an der aKademy 2007 nach der Keynote von Mark Shuttleworth sehr hitzig diskutiert.

Meldungen, dass eine Veröffentlichung verschoben wird, sind auf den Nachrichtentickern normal, Hurd und Duke Nukem Forever sind bekanntermaßen erst fertig “when it’s done”.
Ein fester Releasezyklus schafft Planungssicherheit für den Anwender. Mit dem update-manager ist der Umstieg auf eine neue Version bei Ubuntu zwar sehr einfach gehalten, aber man nimmt bewusst wahr, dass größere Änderungen am Desktop passiert sind.
Je mehr Projekte sich dem Terminplan anschießen, desto weniger tritt das Bedürfnis auf, zwischendurch mit experimentellen Quellen die Stabilität zu gefährden. Das ungewisse Warten auf die ein neues Release und eine ungesunde Mischung aus testing- und unstable-Quellen gab auch bei mir den Anreiz von Debian auf Ubuntu zu wechseln.

Fehlende Features verzeiht man einfacher, schließlich kann das auch bei einem “when it’s done” so laufen. Dank Api-/Feature-/Module-/String-Freeze über das ganze Projekt treten für Außenstehende eher weniger Überraschungen auf. Gnome veröffentlicht diese Termine sogar als iCal-File.

Auch wenn die neue Regelung für einzelne Programmierer und Projekte Stress und Mehraufwand bedeutet, profitiert imo das KDE-Projekt und damit auch (k)ubuntu und schließlich vor allem der Enduser von dieser Umstellung.

Desktop DokuWiki on OSX

Leopard PR-BildSchon länger ist bei mir MAMP installiert, um verschiedene Skripte anzupassen und zu testen. Da liegt es nahe, diesen Server mit einem MediaWiki als persönliches Notizbuch zu verwenden.
Allerdings ist MediaWiki auf große Projekte ausgelegt und der zusätzliche Serverdienst im Dock stört auch etwas.Logo DokuWiki

Wesentlich eleganter ist es, mit den Bordmitteln zu arbeiten. OSX liefert Apache und php mit, MySQL fehlt. Als kleines und schnelles Wiki ohne Datenbank bietet sich DokuWiki an.

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counting votes

OOXML vs. ODFAuf mehereren Newstickern laufen gerade Meldungen, wer Office Open XML unterstützt.

Die stimmberechtigten Mitglieder der ISO müssen sich entscheiden, ob sie neben dem Open Document Format einen zweiten Standard für Office Dateien schaffen wollen.

Dabei wird odf vorgeworfen, teilweise nicht ganz eindeutig zu spezifizieren. Dagegen ist ooxml ein 6000-Seiten Monstrum, das nur schwer vollständig umsetzbar ist und nicht frei von Patentansprüchen.

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Good Luck, SABDFL

Der SABDFL hat einen neuen Job.Ubuntu linux for human beings

Seine Firma Canonical sponsort Ubuntu und weitere Open Source Projekte.
Das Freedom Toaster Programm gibt kostenlos Ubuntu-CDs an Anwender ohne Breitbandanschluss aus.

Seit Montag sitzt Mark Shuttleworth auch im Board der Linux Foundation, aber bewusst als neutraler Vertreter der Open Source Gemeinde und nicht als Verfechter der Ubuntu Distribution.

Viel Erfolg dabei.

ist NTFS das nächste FAT?

Für OS X 10.5 Leopard ist die NTFS-Schreibunterstützung schon vorgesehen, jetzt gibt es auch an der Linux-Front erste Erfolge.
Sicher gäbe es subjektiv bessere Dateisysteme wie JFS oder XFS, Journaling ist unter Windows ja leider immer noch ein Fremdword. Dafür überrascht der NTFS-Treiber in mit einer wesentlich höheren Geschwindigkeit in manchen Benchmarks als ext3.

Somit fällt eine weitere Grenze zwischen den drei Systemen, Partitionen über 32GB lassen sich nun endlich gemeinsam nutzen, externe Platten an jedem Rechner betreiben. Wobei ich erst jetzt erfahren habe, dass die 32 GB-Grenze reine Willkür war. Ein Grund mehr für offene Standards.