Belly Off 3 — spätes Finale

Etwas überraschend ist das Ende von #boff3 um ein Woche verschoben worden, Herr Winkel hat eine gute Ausrede.

In der halboffiziellen Google-Doc-Tabelle habe ich mit 70,6kg abgeschlossen und den Aufwärtstrend nach Ostern erfolgreich fortgesetzt.

Was bleibt nach 12 Wochen?

  • Es gibt doch noch Blogger. Irgendwie hatte ich das  Gefühl, die Zeit der privaten Blogs sei vorbei. Hier und bei vielen Bekannten ist der Feed eingestaubt. Aber es haben doch einige geschafft, 12 Woche tapfer das Gewicht ins Netz zu schreiben.
  • Motivation, die zweite Überraschung. Es braucht verdammt wenig Interaktion, damit man sich wöchentlich zum Laufen, auf die Waage, zum Bloggen zwingt. Ein paar Links und Kommentare reichen. Danke an alle Teilnehmer.
  • Verpasste Ziele. Ich habe abgenommen, schaffe keine 100 Pushups und die 30min Marke ist erst zweimal geschlagen. Trotzdem bin ich zufrieden, weil das Training auf einem guten Weg ist und die nächsten Zeile in Sicht sind. In knapp zwei Wochen ist der erste Stadtlauf.
  • Neue Gewohnheiten. Ich vermisse den Sport, wenn ich nicht dazu komme. Und nach der Runde mit dem Rad heute ist noch mehr Abwechslung am Start.
  • Grausames Internet. Außerhalb der eigenen Filterbubble ist das Netz hässlich. Abnehmen und definierte Muskeln gehören irgendwie zum Abschaum der Online-Werbung. Es wimmelt von schlecht gemachten Seiten, noch grausameren Anzeigen, Halbwahrheiten und Abzockern. Plötzlich versteht man diejenigen besser, die auf das Internet schimpfen. Leider.

In der facebook-Gruppe zur Aktion herrscht gerade Interesse an einer Fortsetzung. An einem monatlichen Turnus würde ich mich beteiligen. Für Dienstag ist das Abschlussposting von Mc.Winkel angekündigt, die Sammlung der finalen Postings wird also noch etwas wachsen. Glückwunsch an:

MC Winkel | Petra | Rachel | Jan | Dirk S. | Dirk Olbertz | Antje | ilovechaos | Frau K. | Oliver| Lomomo | Anni | Wannabehealthy | Matzel | Frances Ligeia | Vorstadtprinzessin | Thomas | LennyUndKarl | Stefan | Nicole | Julia McRed | Mocca | Marco | Fairy | Rebecca | Mathis | Starkilla | Volker | Zeitzeugin | mauzepow | Chliitierchnübler | Tyler | Hucki | Stiller | Sebastian | Corinna | Michelle | Mark Olan | Phil v. Sassen | Ideenkind | Steffi | FlyerZwoMille | Matze | HypesRus | Maik | Caro

Belly Off 3 — Ende in Sicht

Nächste Woche ist der Schlussreport vom #boff3 fällig. Und es ist nach 12 Wochen dann auch echt genug. Das Ziel ist schon lange erreicht. Wenn ich es nicht 2x die Woche zum Sport schaffe, vermisse ich die Bewegung. Ansonsten sind die Fortschritte langsam aber stetig.

Und ich hatte mit meiner Vorhersage Recht. Über Ostern ging das Gewicht endlich wieder aufwärts. 69,8 kg.

 

Belly Off 3 – halbe Kraft voraus

Nach der letzten schwachen Woche geht es langsam bergauf. Langsam heißt, dass die Liegestütz erfreulich weiter laufen.

Dafür ist das Laufen ein Desaster. Von der Kondition fehlt einiges, ich bin wieder viel zu schnell auf hohem Puls. Technisch hat die Pebble wohl was gegen den Herzgurt, das gibt den Sprung nach 400m.
Einziger Lichtblick ist die Tatsache, dass ich nach 30min 5.03km gelaufen war. Also ist das Ziel schon erreicht, allerdings wohl zu tief gesteckt. Da geht noch mehr, vor allem bis zum B2Run.

Die Masse ist weiter ungewollt auf Talfahrt, aktuell stehe ich kurz vor Weltergewicht.

Und so schaut es bei den anderen aus:

MC Winkel | Petra | Rachel | Jan | Dirk S. | Dirk Olbertz | Antje | ilovechaos | Frau K. | Oliver | Lomomo | Anni | Wannabehealthy | Matzel | Frances Ligeia | Vorstadtprinzessin | Thomas | LennyUndKarl | Stefan | Nicole | Julia McRed | Mocca | Marco | Fairy | Rebecca | Mathis | Starkilla | gelrueb | Volker | Zeitzeugin | mauzepow | Chliitierchnübler | Tyler | Hucki | Stiller | Sebastian | Corinna | Michelle | Mark Olan | Phil v. Sassen | Ideenkind | Steffi | FlyerZwoMille | Matze | HypesRus | Maik | Caro | Vera

Belly Off 3 – 1x aussetzen

Was auch immer mich letzte Woche erwischt hat, ich war drei Tage platt. Das hilft natürlich bei meinem erklärten Nicht-Ziel Gewichtsreduktion etwas; 70,1kg sind das jetzt. Dafür wirft es mich bei den wirklichen Zielen zurück, wieder eine Woche ohne Joggen und bei den Liegestütz konnte ich nach 4 Tagen Pause auf dem alten Level wieder eingestiegen.

Beim Rest ist es sicher besser gelaufen: MC Winkel | Petra | Rachel | Jan | Dirk S. | Dirk Olbertz | Antje | ilovechaos | Frau K. | Oliver | Lomomo | Anni | Wannabehealthy | Matzel | Frances Ligeia | Vorstadtprinzessin | Thomas | LennyUndKarl | Stefan | Nicole | Julia McRed | Mocca | Marco | Fairy | Rebecca | Mathis | Starkilla | gelrueb | Volker | Zeitzeugin | mauzepow | Chliitierchnübler | Tyler | Hucki | Stiller | Sebastian | Corinna | Michelle | Mark Olan | Phil v. Sassen | Ideenkind | Steffi | FlyerZwoMille | Matze | HypesRus | Maik | Caro

Sieht langsam etwas mau aus mit dem wöchentlichen Rapport …

Health Graph APIs

Die »klassischen« Netzwerke wie Facebook oder Twitter schotten sich gerade immer mehr ab. Der kalte Krieg zwischen Instagram und Twitter markiert dabei den vorläufigen Höhepunkt.
Bei Fitness-Apps stellt sich der Markt gerade etwas offener dar, neben einigen Silos buhlen 6 APIs um die Nutzer, Nike ist in dieser Liste noch nicht dabei.
In der Web2.0-Welle hatten neue Dienste eine geringe Einstiegshürde, niedrige Grenzkosten und konnten von steigendem Grenznutzen profitieren.
Bei Tracking-Diensten sind die Initialen Kosten wesentlich höher, schließlich müssen die Tracker entwickelt und gekauft werden. Die Grenzkosten der klassischen Produktion sind plötzlich relevant, die zugehörigen Online-Dienste skalieren mittlerweile noch besser.
Etwas schwieriger ist der Grenznutzen zu beurteilen. Der Social Graph ist über die bestehenden Netzwerke weitgehend abgedeckt, selbst Special Interest Gruppen für jede erdenkliche Sportart existieren bereits. Zusätzlich einfachen Vergleichen der Peers gibt es immer wieder
Nebenprodukte, etwa öffentliche Routenvorschläge bei Runkeeper. Hier können Anbieter einen echten Nutzen über Netzeffekte erzielen und bei Sportarten auch Kompetenz beweisen.
Der zweite Netzwerkeffekt betrifft die Kombination verschiedener Geräte und Services. Withings verknüpft die Daten der eigenen Geräten mit denen anderen Dienste zu einer Gesamtübersicht.
Nur wenige Anbieter können für alle Bereiche Tracker anbieten, somit bleiben nur zwei Alternativen; eine offene API oder strategische Partner.  Nike überraschte mit der Entscheidung zur offenen API, fitbit entschloss sich mit der Aria den Sync mit Withings zu verstecken.
Dies offenbart die Gefahren, die API eines Geräteherstellers mit wachsendem Portfolio zu nutzen. Sollte das häufiger passieren, werden Nutzer richtig fluchen. Die vernetzten Geräte sind schließlich wesentlich teurer als die konventionellen Pendants.
Für Gerätehersteller wird somit auf absehbare Zeit der offene Weg der attraktivere sein. Wenn die Geräte ihre Daten nach draußen funken können, ist dies ein zusätzlicher Kaufanreiz. Haben sich in 3-4 Jahren Standards etabliert, werden wir auch hier die Abschottung erleben. Aktuell fehlen noch die großen Player der Diät- und Workout-Pläne, nach deren Auftreten wird die Trendwende absehbar sein. Bei den ersten Anbieter aus diesem Bereich ist noch viel blindes Vertrauen in Workouts notwendig.