Tag Archives: Netz

SOPA Blackout

SOPA und PIPA kurz zu erklären, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Es geht mal wieder um Urheberrechte, Netzneutralität, DMCA, fair use und all die netten Dinge, bei denen amerikanische und deutsche Rechtsauffassungen gerne munter durchmischt werden.

Die europäischen Auswirkungen werden durch ACTA konkret, daneben gibt es Raum für jede erdenkliche Dystopie.

trau.kainehm wird mit dem allgemeinen Protest morgen nicht erreichbar sein. Von den WordPress-Plugins habe ich Go Dark gepickt.

 

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HannoverJS #2

Auch mit geringen JavaScript-Kenntnissen habe ich mich zur zweiten Ausgabe des HannoverJS gewagt. Location Sponsor des barcamp Hannover, die Dr. Buhmann Schule, stellt die Räume, Orga liegt unter anderem bei Christoph Burgdorf und Neoskop.

usability

Normen Ludwig hat einen netten kurzen Überblick zu Aspekten von usability gegeben, leicht verdauliche Kost zum Einstieg.

rock.js

Standard Formelemente sind langweilig und jedes aktuell bekannte Replacement Framework bringt seine eigenen Probleme mit sich.

Marcel und Christian schreiben deshalb mit rock.js ein eigenes Framework, dass bei minimaler Codegröße die maximale Funktionalität der nativen Elemente bietet. Originalelement und Replacement sind in Sync, die Elemente reagieren also auf andere Skripte und lassen sich mit CSS3 gestalten. Auf mobilen Geräten können weiterhin die nativen Controls genutzt werden, gerade die Selectboxen sind unter iOS stark für dicke Daumen optimiert und das möchte man ja gern behalten.

Eine produktiv genutzte stabile Version kann man in der Wärmepumen Welt begutachten, auf github kommt im nächsten Schritt einen Branch mit stable Releases.

Die beiden wollen noch für weitere ausgewählte Controls aus der jQuery UI Bibliothek durch schlanke Alternativen ersetzen und freuen sich über Forks, Feature Request, Bugreports und natürlich weitere Verwendung in freier Wildbahn.

JavaScript Performance Basics

Gunther Dueck erklärt Leidenschaft mit dem Unterschied zwischen Tütensuppen und dem Studium frischer Tomaten.
So ähnlich hat Pascal Precht an JavaScript Grundlagen erinnert, die vor lauter bequemen jQuery gern in Vergessenheit geraten.

Wer den Aufbau der Sprache und den Scope verstanden hat, kann besser Schleifen optimieren, teure Datenzugriffe, DOM-Manipulationen und die Anzahl an reflows minimieren. Bilder, Slides und Rückblick von Pascal sind schon online.

Das dritte HannoverJS Meetup ist regulär am vierten Donnerstag, dem 24. November angesetzt. Kurz vorher gibt es noch das zweite tapeup im Hannover CoworkingSpace Edelstall und natürlich die t3n Awards.

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Social ist nicht Friede, Freude, Eierkuchen

Social Media, Social Networking, Social Business – es klingt wie ein Fest auf dem Ponyhof, besonders in der Übersetzung Soziale Medien, Soziales Netzwerk, …
Dem deutschen sozial haftet immer die Vorstellung von gegenseitiger Unterstützung an und schränkt die Bedeutung gegenüber dem englischen social stark ein.

Als beste Definition von social ist mir bisher die von Dana Chisnell am IA Summit ’11 begegnet.
social is any action that influences the behavior of another human being
Damit bezieht sie sich auf das Dilemma des klassischen Usability-Testing. Dies findet unter kontrollierten Bedingungen statt: ein User, ein Rechner, ein Raum, eine Aufgabe. Das social web lebt aber von den Interaktionen zwischen Nutzern.
Enterprise2.0 Plattformen zeichnen sich besonders durch eine Nutzungsoffenheit aus, von Usability kann deshalb nur bei der Verwendung für bestimmte Aufgaben gesprochen werden.
Nun mag sich so eine Infrastruktur rechnen, wenn man nur die vorgesehenen Szenarien bewertet, die Vorteile jenseits klassischer KPI stellen sich ein, wenn man den Nutzern ihren Freiraum lässt.
Anders sieht es aus, wenn über bekannte Pattern eine intuitive Bedienbarkeit einzelner Funktionen erzielt wird.
Die Diskussion, ob man facebook jetzt eine gute Usability unterstellen könnte tauchte auch am IOM-Summit wieder auf. Klar haben 800Mio Nutzer kein Problem dort zu kommunizieren, Sie verfolgen dabei wahrscheinlich kein gemeinsames, bewusst gestecktes Ziel.

IOM Summit 007

Diskussion am IOM Summit


So einfach Web2.0 Angebote sich im einzelnen nutzen lassen, um damit im Team effizient zu einem Ergebnis zu kommen, ist Schulung notwendig. Das wäre dann keine klassische Anwenderschulung, sondern ein Coaching der Gruppe. Als Beispiel sei die Übersicht von centrestage genannt.
[update:]Communote hat ebenfalls ein Beispiel für den produktiven Umgang mit einer nutzungsoffenen (Mikroblogging)-Plattform am IOM-Summit vorgestellt[/update]

Dies wird gerne übersehen, wenn man den Ponyhof im Kopf hat. Vielleicht sollten die Verfechter des Social Business diesen Begriff besser der Definition von Muhammad Yunnus überlassen. Dessen Definition entspricht einem ganz anderen Verständnis von social, dem genauso überstrapazieren nachhaltigen Wirtschaften und konkurriert aktuell mit dem Nachfolger des Enterprise2.0 Gedanken.

Mit einer besseren Übersetzung oder gar einem passenderen internationalen Begriff muss ich leider passen.

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was ich auf der MobileTechCon verbrochen habe

#wmfra Gewinnspiel zur #mtc11

Ein kleiner Transparenz-Post:

Der Besuch der MobileTechCon war viel kürzer geplant, ursprünglich hatte ich mich nur zur MobileTechCon Open angemeldet.
Das Glück war mir hold und über die Webmontag Frankfurt crowd wurden es zwei ganze Tage.

btw, der wmfra #33 ist schon angekündigt.

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wmfra32

Es ist wieder soweit. Der 32. Webmontag Frankfurt steht nächste Woche an.
Besonders freue ich mich auf flinc, die schon am barcamp Hannover mit einer sehr netten Behandlung meines Bug-Reports aufgefallen sind.

Dienstag geht es dann auf der MobileTechCon OPEN gleich weiter mit technischen Vorträgen…

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