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Google+, gApps und iOS – keine Freunde

Zum Glück haben nur wenige Leute mein Mail-Debakel richtig mitbekommen. Hier eine kurze Skizze, was bei mir für graue Haare gesorgt hat.

kainehm.de, .net und .org nutzen ein gemeinsames (damals) Google Apps for your Domain Konto. Meine Haupt-Mailadresse war lange Zeit eine Google-ID auf dieser Domain. Google Docs und Calendar als eigene Instanz haben sich für mich nicht bewährt, für alle anderen Dienste nutzte ich schon eine native Google-ID. Google als MX hat aber einige Vorzüge, vor allem wenn man einmal exim oder sendmail falsch konfiguriert hatte.

Mit Google+ war das kein Zustand mehr und folgende Rochade hat stattgefunden: nehm@ wurde als Konto auf der Domain umbenannt. Das neue Konto ist Empfänger für  nehm@ und die well-known Adressen. Alle Mails werden an die native Google-ID weitergeleitet und dort war nehm@kainehm.foo schon als valider Absender konfiguriert. Abschließend ist nehm@kainehm.foo als zusätzliche Adresse zur Google-ID angelegt.
Kurzfassung: ich habe eine Google-ID mit meiner eigenen Domain und meine Domain hat Google als MX.

Wer jetzt noch durchsteigt wird folgende Fehlermeldung lieben:
Technical details of permanent failure:
Google tried to deliver your message, but it was rejected by the recipient domain. We recommend contacting the other email provider for further information about the cause of this error. The error that the other server returned was: 535 535-5.7.1 Username and Password not accepted. Learn more at …

Eigentlich klar, bei der Konstellation muss der Absender auch richtig angelegt werden, der “eigene” SMTP (Google Apps for your Domain) kennt das Konto ja nicht mehr.

Eklig wird jetzt aber die Einrichtung auf dem iPhone. Unter OSX kann man die alternativen Mail-Addressen einfach in den Einstellungen per Komma trennen und dann alle nutzen.

Unter iOS gehen diese Einstellungen aber verloren, es bleibt nur die @gmail-Adresse. Als Alternative habe ich jetzt zwei Konten eingerichtet

  • Das native Gmail-Konto für Kalender und Notizen
  • Gmail als IMAP Konto mit der gewünschten Mail-Adresse als Absender, bei der Authentifizierung ist jeweils die native Google-ID eingetragen
Auf Push-Mail muss man in dieser Kombination allerdings verzichten. Der Trick mit dem Komma soll ein einer früheren Version von iOS auch funktioniert haben, ich konnte das unter 4.3.5 aber nicht nachstellen.
Letztendlich ist auch diese Konfiguration nicht schwer. Wenn man aber nur mit dem iPad unterwegs ist, sind vor allem die Einstellungen bei Gmail nicht einfach. Ergebnis des Debakels bei mir: Über drei Wochen habe ich Mails von vier verschiedenen Adressen geschickt und immer nur von momentan verfügbaren antworten können. Teilweise wurden einzelne Antwortzeiten durch die späte Fehlermeldung extrem lang.
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Zwei Lektionen von Google

Google übernimmt Motorolas Mobility Sparte. Liefert also zukünftig mindestens ein Hersteller pünktlich seine Updates.

Faszinierend ist die klare Aussage, dass es hauptsächlich um die Patente geht. Das permanent schwelende Thema Softwarepatente (gutes Grundlagenbuch: Freie Software) wurde in letzter Zeit durch Geschmacksmusterschutz neu angeheizt. Damit wird nochmals deutlich, wie wichtig ein Patentportfolio zu sein scheint und zeigt wie kritisch die Entwicklung für Indie-Entwickler – Stichwort Lodsys – inzwischen ist. Etwas verhaltener ist der Kriegsschauplatz der Branchenlösungen. Kleine Systemhäuser, die vom Projektgeschäft leben und von den großen Anbietern mit Partnerprogrammen umgarnt werden. Hier ist kaum eine Patentschlacht bekannt, aber es dürfte in absehbarer Zeit dazu kommen. Schließlich sind diese Anbieter ein lukrativeres Opfer als Einzelunternehmer.

Das ursprüngliche Anreizsystem bremst teilweise Innovationen. Man darf gespannt sein, wer außerhalb der Open Source und Indie-Szene als erstes den Handlungsbedarf erkennt und wie die vorgeschlagenen Alternativen aussehen.
12,5 Milliarden Dollar als Absicherung zähle ich jetzt nicht als  gangbare Lösung für jeden.

Das zweite Lektion betrifft die Kommunikation. Nach der erneuten Diskussion um Blogs zeigen sich im Google-Blog die Vorteile des Medium. Larry hat genügend Platz, die rechtlichen Rahmenbedingungen für “forward looking statements” zu platzieren. Auf Google+ zitiert Larry den Blogpost und auf beiden Kanälen ist eine persönliche Note durchaus angebracht. Sehr elegant ist auch die Sammlung von Reaktionen der Partner auf der eigenen Plattform, das relativiert gleich mögliche Befürchtungen um die Zukunft von Android.

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gFlightsim

Mit der Version 4.2 von Google Earth ermöglicht Google Sky auch den Blick in Weltall.
Ganz nebenbei schleicht sich auch noch ein Flugsimulator in die Software. Es gibt schon einen für Google Maps, jetzt zieht Google Earth mit einem wesentlich ausgereifteren Produkt nach. command+alt+A öffnet die Optionen, zwei Flugzeuge stehen zur Auswahl und los geht’s. Nach dem ersten Start kann man auch über Tools > Flugsimulator starten den Modus wechseln.
Mit der Tastatur steuert man Höhen-, Seitenruder und mehr.

Google Flight Sim StartGoogle Flight Sim


Das Flugzeug reagiert sehr heftig auf jeden Tastendruck, die Steuerung ist wohl hauptsächlich auf einen Joystick ausgelegt.
In meiner Kruschdkiste habe ich sogar noch einen gefunden, allerdings aus Zeiten vor USB. Falls also jemand einen Joystick mit Coolie-Hat und Throttle braucht, kann den gerne hier abholen.
Wer den Ort meiner Flugversuche als erstes benennen kann, den lade ich auf ein Eis/Kaffee ein (Anfahrt nach Wendlingen not included) und ein Platz in meiner bewusst klein gehaltenen Blogroll ist ebenfalls zu vergeben.

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Schwimmen Sie durch den Atlantik

Schwimmen Sie durch den Atlantik

5572 km Schimmstrecke bei insgesamt 6.749 km ergibt eine Reisedauer von ca. 29 Tagen und 12 Stunden.

Das ist recht optimistisch gerechnet, der Rekord für die 5268 km des Amazonas liegt flußabwärts bei immerhin 66 Tagen.

[via ganz viele]

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nochmal 1000

Wow.
Bis zu den ersten tausend Kommentaren dauerte es 11 Monate, für die zweiten waren 14 Tage ausreichend. Die nächste interessante Zahl wird demnach erst die 10.000 sein.
Wobei ich immer noch nicht glauben kann, dass durch den Schrott, der da in den Kommentaren landet, Geld verdient wird.

Interessanter ist die Statistik, mit welchen Suchbegriffen Leute auf diese Seite kamen. Hier eine Auswahl:

  • plugins für kwick
    poweruser?
  • stoiber problembär brasilien
    die Kombination kannte ich noch nicht
  • vaihingen darkroom
    sorry, kenn’ ich keinen
  • *.jpg
    bei Google? mutig
  • schreibweise+von+caffe
    daneben
  • schreibweise caffe
    aber hartnäckig

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