
smile and jiggle your head.
Vor über einem Jahr war der Segway kurz in den Medien.
Zumindest für Werbezwecke wird er inzwischen eingesetzt, wie zwei rollende Litfasssäulen bewegen sich die Promoter von T-Com durch die Königsstraße.
Sie sind wohl ein paar Zettel losgeworden, Fragen nach dem Segway waren aber häufiger. Probefahrten waren leider nicht erlaubt, es hat sich vor mir auch niemand getraut zu fragen. Zweite Auflage war, sich von Straßen weiträumig fernzuhalten.
Die Dinger fahren sich nach angeblich wirklich intuitiv, nur Übermut wird direkt bestraft.
Nach der Anleitung für das S65 kann man auch das CX75 recht einfach dazu bewegen, sich mit isync zu verstehen.
Die Kurzfassung der Anleitung: isync Paketinhalt anzeigen lassen, im Ordner
/iSync.app /Contents /PlugIns /ApplePhoneConduit.syncdevice /Contents /PlugIns /PhoneModelsSync.phoneplugin /Contents /Resource
die Datei MetaClasses.plist öffen und den Abschnitt .com.siemens.s56 in .com.siemens.CX75 ändern. Das hat für das CX75 funktioniert und sollte mit allen Modellen von Siemens und Benq gehen.
Wie immer empfiehlt sich bei diesem Vorgehen, vor der Änderung ein Backup anzulegen.
Ein Retroadapter ist wohl die günstigste Möglichkeit, an Makrofotos mit hohem Abbildungsmaßstab zu gelangen.
Die hochwertigsten Makros erzielt man sicher mit speziellen Makroobjektiven (ab 300€) und/oder Zwischenringen (ab 120€). Für den Einstieg eigenen sich entweder günstige Nahlinsen oder eben ein Retroadapter.
Zu den bekanntesten Selbstbauanleitungen gehört sicher die Seite vom Traumflieger.
Man benötigt nur einen Bajonettanschluss (Kameraverschlussdeckel) und ein Filtergewinde, die dann verklebt werden. Oft wird ein Objeltivdeckel oder ein alter Filter empfohlen.
Ich verwende ein 58/49mm Step-Down-Ring, da hier ein komplettes Gewinde und ein große Auflagefläche vorhanden ist. Das Innere des Verschlussdeckels kann lässt sich mit einem Dremel oder einem Stemmeisen entfernen.
Wie das Ding verwendet wird ist selbsterklärend. Am Objektiv auf das Filtergewinde aufschrauben und danach wie ein Objektiv am Bajonett befestigen. Natürlich funktioniert der Autofokus jetzt nicht mehr, die Fokussierung erfolgt hauptsächlich über Verschieben von Kamera oder Objekt. Der Aufnahmeabstand ist äußerst gering, im Av-Modus rechnet die EOS die Belichtung selbst, ansonsten kann in Tv oder M die Belichtuingszeit auch selbst gewählt werden. Aufgrund der langen Belichtungszeiten empfielt sich auf jeden Fall die Verwendung eines Stativs und eines Fernauslösers. Kommt es trotzdem zu Bewegungsunschärfen, sollte man die Spiegelvorauslösung verwenden.
Für eine größere Tiefenschärfe muss man etwas tricksen. Die Blende des Kitobjektivs wird normal von der Kamera gesteuert und kann von Hand nicht verstellt werden. Um bei kleiner Blende zu fotografieren setzt man das Objektiv erst normal an die Kamera an und stellt dann im AV oder M die gewünscht Blende ein. Dann schließt man mit der Abblendtaste die Blende und nimmt das Objektiv ab, solange die Blende geschlossen ist.
Den größen Abbildungsmaßstab (ca. 4:1) erzielt man bei der kürzesten Brennweite. (1.Gänseblümchen). Aber auch schon die 50mm bieten eine passable Vergrößerung (2.Gänseblümchen), das letzte Bild ist ein Vergleich mit einem 300mm Tamron bei 0.95m Abstand (1:2). Alle Bilder sind verkleinerte Originalbilder, keine Crops.
Hier eine Makro eines RAM-Moduls etwas älterer Bauart, mit 30Pins und insgesamt 1MB Speicher. Rechts ein 100%Crop aus dem Bild, also Originalauflösung.