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quantify yourself – die Vermessung des ichs

Die Liste der Belly-Off-Blogger ist ganz schön lang geworden. Für die laufende Gewichtskontrolle gibt es viele Möglichkeiten – twiät, im Google Doc vom 321blog, per Wii Balance Board oder per WiFi Waage – Hauptsache der wöchentliche Report landet im Blog.

Der geneigte Nerd will natürlich nicht nur das Gewicht erfassen, Runtastic und Runkeeper habe ich ja schon erwähnt. Etwas problematisch erweist sich dabei, dass wohl gerade der Kampf um die Nutzerdaten entbrannt ist. The Verge verlangt  die eigenen Daten zurück, Nike hat den Ruf schon gehört.

Meine Ausgangslage sah wie folgt aus:

  • 2009 habe ich angefangen, einige Tage mit der App von Withings zu erfassen. Ohne deren Waage, sondern mit einem Model von Aldi und manuellen Einträgen. Weil der Weightbot viel einfacher zu bedienen war, habe ich kurz danach nur noch das Gewicht dort eingetragen.
  • Für das Training zum J.P.Morgan 2010 habe ich mit Runkeeper trainiert. Damals gab es nur 2-3 Apps zum Laufen und mein iPhone 3G hätte Nike+ nur mit Adapter nutzen können.
    JPMCC Fotofinish 2010
  • Bei den Pushups kam ich damals in FitFu bis ca. 50, die gibt es aber nicht mehr.
  • zu Weihnachten hat der Wahooo Blue HR Pulsmesser den Weg von der Wunschliste unter den Baum gefunden.
  • runtastic wurde zwischen den Jahren mit Pumpit im App Store massiv beworben.
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Welt HD App – erste Eindrücke

Für trnd kann man derzeit die Welt HD App testen und 60 statt 30 Tage die aktuelle Ausgabe auf das iPad bekommen.

Nach der Installation war ich zuerst irritiert, weil die App nicht im Newsstand auftaucht, sondern als klassische App im Springboard lebt. Vor allem durch die Nähe zum iOS5 Release hatte ich erwartet, dass hier die neuen Funktionen gezeigt werden sollen.

Ansonsten ist die App für  Zeitungsleser recht nett gemacht, mein Medienkonsum passt schon länger nicht mehr dazu. In einer App sammeln sich Nachrichten-Ticker, Berichte, Sudoku und Börsenübersicht. Die Bündelung ist für den Frühstückstisch oder den Zug zur Arbeit vielleicht ganz nett. Auf dem iPad verwirrt mich das aber eher, hauptsächlich weil jeder dieser Bereiche eine eigene Navigationslogik hat.

Insgesamt bleibt als erster Eindruck, dass sich die Techniker wirklich mühe gegeben haben. Ich hatte keinen Absturz, die Animationen laufen sauber und das Interface ist an vielen Stellen aufgeräumt. Leider wirkt der Content an vielen Stellen so sehr in das ungewohnte Korsett gepresst, dass es überall unvorteilhaft herausquillt.

Das Projekt läuft ja noch eine Weile, da hat es noch Zeit für den ein oder anderen Verriss. Nach dem ersten Tagen vielleicht nur ein kurzes Beispiel für so ein hässliches Speckröllchen. Unter jedem Bericht wird der Autor genannt. Aber warum wird der nicht verlinkt? Kostet doch nichts und gerade in politischen Analysen will man ja mehr als einen Text von einem Autor mal gelesen haben. Die Frage mag nun kleinlich klingen, aber wenn die Seite 5 eines Berichts nur aus einer Leerzeile und dem Autorennamen besteht, dann würde das in jedem Proof bemäkelt werden. Auf dem iPad schaut man einfach ungläubig und fragt sich dann, warum man gerade umblättern musste. Und dann ist das Hurenkind nicht mal verlinkt.

 

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