Category: tech

Welt HD – das war’s dann

Ups. Der Testzeitraum ist schon rum. Und nach den ersten Tagen war die Welt-App dann auch schnell vergessen.

Es waren die kleinen Fehler, die mich immer wieder gestört und aus dem Lesefluss gerissen haben. Halb angerissene Bildunterschriften laden in Einzelfällen ewig nach, Anzeigen bewegen sich beim Wischen nach unten statt umzublättern und ich wollte den Text immer scrollen.

Für Newsticker und Wetter habe ich eigene Apps. Börse, Kinoprogramm und Sudoku hätte ich auch, sind aber selten bis gar nicht genutzt. Für Hintergrundberichte, Kultur und Feuilleton hat lange Zeit abwechselnd die Muße oder das Netz gefehlt. Vielleicht hätte Newsstand ab und zu geholfen.

Vor ein paar Tagen habe ich die App seit langem wieder geöffnet und die 30 Tage Gratis-Test sind vorbei. Über trnd hätte ich noch einmal zwei Monate zusätzlich frei. Das ist bei meiner Nutzung echte Verschwendung, ich könnte höchstens weiter nach Details suchen und mit Screenshots belegen.

Statt noch mehr Gemaule gibt’s Geschenke und wer die App nach dem ersten Test halbwegs regelmäßig benutzt, darf sich gerne in den Kommentaren melden*. Laut Anleitung durfte man die Freimonate auch weitergeben und das sollte jetzt immer noch möglich sein.

Neben all den kleinen technischen Macken darf man die Inhalte natürlich nicht vergessen. Das ist auch die klare Stärke der Welt App. Die Zeitungs-Apps werden dem ein oder anderen Print-Abonennten den Umstieg in die digitale Welt erleichtern, ich bin schon zu sehr an Feeds und Zite gewöhnt. Nach dem Weihnachtstrubel lohnt sich vielleicht mal der Blick auf die Wochenzeitschriften.

Bei trnd werde ich nun sicher als fauler Sack geführt, weil ich wenig die Werbetrommel gerührt habe. Aber für mich war es wichtiger zu sehen, wie sich die App den Platz m Alltag erkämpft. Nach den ersten Tagen war ich überrascht, wie häufig ich in Feuilleton hängen geblieben bin. Nach einer Woche war der Reiz verflogen. Wobei ich aktuell aus anderen Gründen auch abends wieder häufiger den Mac nutze und dann dort auch noch die Nachrichten checke.

*) gültige Email-Adresse im entsprechenden Feld angeben, den Code sende ich dann direkt zu. Wer zuerst kommt, mahlt zu erst.

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HTML5 Webdev Übersichts Gedöns

{EAV:2924c33cd02ca6d2} So sehr ich auch hinter der Idee von Occupy Flash stehe, so kritisch sehe ich die Zweitverwertung der Occupy-Bewegung. Zwischen Webstandards und Finanzsystem sind noch ein paar kleine Unterschiede.
Leider sind die Grundsätze Use HTML5 Options when available und Develop for web using modern, open standards immer noch mit viel  Erfahrungswissen oder dem Studium langer Tabellen verbunden.

Zu den bekanntesten gehören sicher die Vergleichstabellen zu HTML5 und CSS3 Capabilities moderner Browser (und Browser-Downloadprogrammen aka IEx) von findmyip.

 Ein alternativer Klassiker ist When can I use?

Für mobile Endgeräte gibt es eine extra Übersicht zu mobile html5 von Maximiliano Firmten, Mitautor der O’Reilly Bücher Mobile HTML5, jQuery Mobile und Programming the Mobile Web.

Eine andere spezifische Übersicht ist die Vergleichsmatrix der gängigen JavaScript Frameworks von Matthias Schütz. Die Matrix listet die umfassenden Libraries. Schlanke, spezialisierte Frameworks wie Rock.js (Hannover.js #2) fehlen.

Eine ganze Liste spezieller JavaScript Frameworks ist Teil der Master Thesis von Markus Falk. Beim mobilen Einsatz geht die Schere zwischen mobile Websites über Web-Apps bis zu Hybrid-Apps auf und sorgt für eigene Glaubenskriege. Die Diskussionen an der MTC haben jedoch gezeigt, dass man meist über den Einsatzzweck und ein paar Rahmenbedingungen eine gute Auswahl treffen kann.

Videoeinbindung war das Hauptargument, das noch lange für den Einsatz von Flash ins Feld geführt wurde. Gerrit van Aaken hat die Alternativen zusammengetragen.

Ganz frisch ist die Übersicht der Hardware-Specs verschiedener Tablets von Nuisol.

Der Tablet-Markt dürfte wahrscheinlich noch einige Zeit ein iPad-Markt bleiben, aber irgendwann wird der Rest vom Zoo vielleicht doch relevant. zumindest dem Amazon Kindle Fire gestehe ich gute Chancen zu.

Zu less und SASS gibt es sicher bald auch eine umfassende Übersicht, bis dahin sei die Einführung von Andreas Dantz empfohlen.

Der Vollständigkeit halber dürfen in solch einer Übersicht die Links zu html5 Boilerplate und Initializer nicht fehlen.

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was die mobile Zukunft bringen mag

Wir sieht Mobilität in 20 Jahren aus? Die Frage stellt code_n ausgerechnet auf einer Seite, deren Hintergrund-Animation unter iOS nur stockend und unvollständig läuft. Mit Mobilität sind in diesem Fall nicht Elektroautos oder Hoverboards gemeint, sondern Medienkonsum, Arbeitsmittel und Kommunikation.

Nun war Mobilität in diesem Sinn vor 20 Jahren noch eine C-Netz Kiste im Kofferraum und HTML wurde gerade erst vorgestellt. Da entwickelt sich mobile Kommunikation trotz vieler Innovationen inzwischen eher evolutionär. Und was ist jetzt in 20 Jahren?
Die urbane Avantgarde träumt von durchgängiger Breitbandversorgung und freiem Zugang zum Netz. Für viel wahrscheinlicher halte ich einen steigenden Bedarf an mobiler Bandbreite für die neusten Spielereien, während die digitale Kluft weiter wächst. Auf dem flachen Land hat man dann endlich ausreichend Netz für Siri, in Innenstädten wird man über solch schlechte Anbindung lachen. Außer bei Veranstaltungen mit mehr als 30 Personen und im Zug.

Disruptive Neuerungen erwarte ich weiterhin durch einzelne Geräte, weniger durch Infrastruktur. Das bedeutet beispielsweise, dass bargeldlose Zahlung von Kleinbeträgen mit ein paar Smartphone-Hipstern startet. Die Parkuhr als erste Akzeptanzstelle mit großer Verbreitung ist eine nette Idee, wird aber nie sexy genug.

Für den Blick in die Glaskugel lohnt es wenig, die verbreiteten und konkreten technischen Utopien zu bewerten. Dafür werden sich ja hoffentlich einige Angebote für neue Einstellungen und Bedürfnisse durchsetzen.

Christian Spannagel beschreibt aktuell, was Digital Natives wirklich ausmacht. Von wegen, jeder blogt und schreibt in Wikis. Sie nutzen einfach nur die verfügbaren Medien selbstverständlich und jederzeit. Wichtigstes Kriterium ist, wie leicht der Zugang gestaltet ist. Da kann man nur hoffen, dass in 20 Jahren die wichtigsten Kulturgüter digitalisiert und unter einer offenen Lizenz zugänglich sind. Die Kooperation von Wikimedia Commons und Landesbibliotheken ist in den aktuellen Debatten ein kleines Licht der Hoffnung.

Die Produktionsmittel stehen viel mehr Leuten zur Verfügung und sind und immer einfacher zu bedienen. Florian hat afaik das mobilste Setup zur Medienproduktion und podcastet auch mal im Stau. Das schafft den notwendigen Änderungsdruck und in einem der ZDF Spartenkanäle läuft bereits Best of Mediathek. Die Verwertungskette könnte also in die sinnvollere Richtung gekehrt werden.

Soweit einmal die grundsätzlichen Überlegungen, bis zum Ende der Aktion will ich noch ein paar konkreter Gedanken nachreichen.

Disclosure: Jan Theofel und Sympra haben mich gebeten, meine Gedanken in einen Blogpost zu fassen. Jan kenne ich von den Stuttgarter Webmontagen, sympra vom Lunch2.0

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Welt HD App – erste Eindrücke

Für trnd kann man derzeit die Welt HD App testen und 60 statt 30 Tage die aktuelle Ausgabe auf das iPad bekommen.

Nach der Installation war ich zuerst irritiert, weil die App nicht im Newsstand auftaucht, sondern als klassische App im Springboard lebt. Vor allem durch die Nähe zum iOS5 Release hatte ich erwartet, dass hier die neuen Funktionen gezeigt werden sollen.

Ansonsten ist die App für  Zeitungsleser recht nett gemacht, mein Medienkonsum passt schon länger nicht mehr dazu. In einer App sammeln sich Nachrichten-Ticker, Berichte, Sudoku und Börsenübersicht. Die Bündelung ist für den Frühstückstisch oder den Zug zur Arbeit vielleicht ganz nett. Auf dem iPad verwirrt mich das aber eher, hauptsächlich weil jeder dieser Bereiche eine eigene Navigationslogik hat.

Insgesamt bleibt als erster Eindruck, dass sich die Techniker wirklich mühe gegeben haben. Ich hatte keinen Absturz, die Animationen laufen sauber und das Interface ist an vielen Stellen aufgeräumt. Leider wirkt der Content an vielen Stellen so sehr in das ungewohnte Korsett gepresst, dass es überall unvorteilhaft herausquillt.

Das Projekt läuft ja noch eine Weile, da hat es noch Zeit für den ein oder anderen Verriss. Nach dem ersten Tagen vielleicht nur ein kurzes Beispiel für so ein hässliches Speckröllchen. Unter jedem Bericht wird der Autor genannt. Aber warum wird der nicht verlinkt? Kostet doch nichts und gerade in politischen Analysen will man ja mehr als einen Text von einem Autor mal gelesen haben. Die Frage mag nun kleinlich klingen, aber wenn die Seite 5 eines Berichts nur aus einer Leerzeile und dem Autorennamen besteht, dann würde das in jedem Proof bemäkelt werden. Auf dem iPad schaut man einfach ungläubig und fragt sich dann, warum man gerade umblättern musste. Und dann ist das Hurenkind nicht mal verlinkt.

 

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iOS5 Photo Sync mit Aperture reparieren

Passend zum Update auf iOS5 musste ich die Aperture Library aus dem Time-Machine Backup wiederherstellen. Anschließend ließen sich die Alben, Ereignisse und Gesichter nicht mehr mit dem iPhone synchronisieren.

Anscheinend bin ich nicht allein mit dem Problem und der erste Treffer für den iPhoto Sync funktioniert auch mit Aperture:

iTunes Photo Sync

iTunes schließen, danach die Aperture-Library über  Paketinhalt anzeigen im Finder zugänglich machen und im Ordner iPod Photo Cache sämtliche Dateien löschen. Anschließend den Papierkorb leeren und iTunes neu starten.

Anschließend läuft der Sync auch über WLAN. Bei Musik hat es übrigen gereicht einmal sämtliche Dateien per Sync auf dem iPhone zu löschen und anschließend neu aufzuspielen

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