So langsam wächst meine T-Shirt Sammlung der Business-Software. Martin hat zurecht gefragt, ob T-Shirt oder Anzug …
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Das Programm der ersten Fachkonferenz zu Mitarbeiterportalen 2.0 an der HS Aalen überrascht mit äußerst praxisorientierten Vorträgen und studentischen Beiträgen am zweiten Konferenztag.Bis zum 10.Januar gilt noch der Frühbucherpreis.
Die Arbeit mit OpenSource-Lösungen ein interessanter Schwerpunkt und der Vortrag von Saim Alkan verspricht auch weniger techniklastige Inhalte.
Am Donnerstag hat Communardo zum Confluence Community Day nach Frankfurt eingeladen und für mich war das der erste Vortrag als geladener Referent.
Wir haben die Einführung von Confluence bei GFi geschildert und haben unter allen Anwendern wohl das kleinste Wiki vertreten. Unsere Erfahrungen passten recht gut in die Statistik von Fallstudien, die Joachim Niemeier vorgestelllt hat. Weitere Auswertungen folgen auf dem Blog von Milos Vujnovic.
Interssant war mal wieder, dass Unternehmen unterschiedlicher Größe mit den gleichen Problemen kämpfen und wir – mit den im Vergleich zu T-Systems oder Sun wenigen Ressourcen – doch eine leistungsfähige Lösung geschaffen haben. Das häufig angeführte Pattern „Seed it with content“ findet meiner Meinung nach in dem Weg über Einzelkämpfer wieder, entsprechend ist etwas mehr Geduld angebracht.
Die Folien zu den Vorträgen werden auf Slideshare gesammelt, die Live-Berichterstattung lässt sich im Enterprise2Open Blog nachlesen.
Zwischen all den Diskussionen ist mir besonders aufgefallen, wie positiv das Feedback der Anwender des Approval Workflow Plugins ist.Während bei vielen anderen Plugins das Markup als hinderlich für den weniger versierten Anwender empfunden wird, ist das in dem Fall eleganter gelöst.
Die Mischung aus Anwendern und Entwicklern sorgte immer wieder für interessante Gespräche in den Pausen und ich darf jetzt auch eines der „Stop. Collaborate and Listen“ T-Shirts mein eigen nennen.
Lutz Berger und Christian Spannagel gehen auf Tour:
Internationale Vergleichsstudien zur Schulleistung wie die PISA-Studien haben in Deutschland zu einer depressiven Stimmung in der Bildungslandschaft geführt. Liegt in Deutschland die Bildung am Boden? Ist die Bildungsrepublik nur ein frommer Wunsch, ein Wahlkampfthema? Lernen Schüler vor allem, wie man andere in Online-Games tötet? Empfinden Professoren die Lehre nur als lästige Pflicht, die vom Forschen abhält?
Diesen und anderen Fragen gehen der E-Learning-Experte Lutz Berger, der Juniorprofessor Dr. Christian Spannagel und das Team der „Bildungsbürger“ nach. Sie fahren vom 31.8. bis 9.9.2009 quer durch Deutschland auf der Suche nach „stillen Helden“ des Alltags: Lehrerinnen und Lehrer, die Innovation in die Schulen bringen, Menschen, die Bildungsprojekte außerhalb der ausgetretenen Pfade durchführen, und Firmen, die neue Konzepte in die Bildungslandschaft tragen. Die Interviews und Dokumentationen werden dabei als Filme, Audio-Podcasts und Weblog-Beiträge sofort im Internet veröffentlich. Über Live-Blogging und Twitter ist dabei die direkte Interaktion mit dem Expeditionsteam möglich.
Weitere Informationen unter: http://www.bildungsexpedition.de
Die Expedition kann auch bei Twitter verfolgt werden unter @expeditionD
(PM via twitter)
Ein Beispielfilm der Bildungsexpedition ist der Schulbesuch bei Erich Hammer, der LdL im Mathematikunterricht anwendet.
LdL ist eine Unterrichtsmethode, die von Jean-Pol Martin entwickelt wurde. Faszinierend finde ich vor allem das zugehörige Menschenbild.
Andrea Back und Jochen Robes rufen zum Blogcarnival auf.
Beschreiben Sie kurz Ihr letztes E-Learning-Erlebnis. Ganz gleich, was Sie unter E-Learning verstehen!
Die Aktion läuft schon seit Anfang März und hat bereits sehr lebendige Schilderungen von CBT und den ersten Bloggern hervorgebracht. (komplette Übersicht)
Elearning muss nicht immer ein Programm mit Abschluss und Zeritifikat sein, in der Kreativ-Szene tummeln sich kurze und freie Tutorials zu den verschiedensten Themen.
Ich bin sicher, Adobe lebt ganz gut von den zahlreichen Online-Tutorials und Screencasts rund um Photoshop und die Creative Suite, zumindest stützt dieses Angebot die Rolle als Marktführer.
Ein Podcast hat es sogar ins Fernsehen geschafft. PhotoshopuserTV ist im Nachtprogramm von Fox Business News zu sehen und hat monatlich über 3 Millionen Downloads in iTunes.
Eigentlich ist es Schulfernsehen, aber Scott Kelby, Dave Cross und Matt Kloskowski schaffen mir Ihren Gästen eine besondere Atmosphäre. Die Show ist voller Humor, Witze und Anekdoten.
Der Erfolg liegt meinem Empfinden nach nicht an den Witzen, sondern an der persönlichen Art. Tutorials von Gästen beginnen mit “Tell us about you and your work” und enden mit der Frage “Where can we find more about you on the web?”
Die Photoshop Guys öffnen auch mal ihren privaten Kamerarucksack oder stellen ihren persönlichen Workflow vor und betonen, dass manche Aktionen nur eine komische Vorliebe sind.
Dieses Konzept setzt sich auch bei Kelbytraining fort, dort sind die Videos nach Trainer sortiert und in den Werbevideos zur Plattform stellen die Trainer sich und ihre Arbeit vor.
Dass diese Art des Programms einzelne Ikonen fördert, sollte klar sein und zeigt eher, wie man das alte Geschäftsmodell der Medienanstalten ins Web2.0 retten kann.
Für die Arbeit im Kleinen ergibt sich daraus jedoch, dass Persönlichkeit wichtig ist und das muss nicht eine weltweite Koryphäe, das kann auch ein anderer Mitarbeiter sein. Die Enterprise2.0 Präsentaton von T-Systems MMS greift diesen Gedanken auch gut auf und die Entwicklung der Enterprise Plattpormen wie Clearspace (jetzt Jive SBS), Socialtext oder Confluence fokusiert immer mehr auf den Activity-Stream der Nutzer. Die Entwicklung von Twitter und Facebook wandert in den Bereich Knowledge Management.
Durch die Bindung an einen Namen mit Reputation erhalten die Informationen Glaubwürdigkeit.
Das Lernen in diesen Umfeldern ist auf jeden Fall von Serendipity und Learning-on-Demand geprägt, Zertifikate für verstandene Tutorials sind wohl schwer zu realisieren.
Trotz des angekündigten Besucherrückgangs war die Webciety heute gut gefüllt. In den schwarzen Waben standen sich die Besucher teilweise auf den Füßen, eine der Attraktionen war natürlich der Microsoft Surface Tisch.
Mein Aufenthalt in Halle 6 wurde für den Besuch von MP Oettinger unterbrochen. Nach einem kurzen Rundgang war der Ministerpräsident plötzlich verschwunden. Würde mal gern wissen, wie die Security das schafft.
Unter dem Meet’n'Greet von 13. Stock hatten sich wohl einige ein reines socializing Event vorgestellt und waren von den Vorträgen etwas überrascht. Die Soundanlage von Tobit hat dann frühzeitig den gemütlichen Teil des Abends ausgerufen.
Während des Seminars von Alexander Richer am Enterprise 2.0 FORUM kam eine kleine Liste der Bezeichnungen für den Wikiverantwortlichen zusammen.
Wikigärtner war zu Anfang der gängige Begriff, später kamen Wichtel, Trolle, Gnome, Kobolde, Koordinatoren, Moderatoren und noch weitere hinzu. Steward Mader hat noch ZenMaster und Fairy im Angebot, Gartenzwerge hat in der Diskussion allerdings niemand fallen lassen.
Frank Schönfeld hat am Tag darauf dann noch ausführlich Heinzelmännchen vorgestellt, ein neuer ausfühlicher Bericht dazu findet sich bei June/Jutta.
Was auf den ersten Blick beinahe lustig erscheint, spiegelt ganz gut die unterschiedlichen Auffassungen über die Wikipflege wider.
Trolle passen nicht so ganz in diese Aufzählung, da so Störenfriede betitelt werden. Der Umgang mit Trollen ist nicht ganz einfach. Da im Intranet oft Realnamen verwendet werden ist es etwas leichter als im anonymen Internet.
Gärtner sind für die Pflege der Planzen zuständig. Sie sorgen dafür, dass jedes Pflänzchen gesund ist und dass der Garten insgesamt harmonisch und sauber wirkt. Dafür muss auch mal der ein oder andere Strauch weichen.
Eben deshalb gefällt mir dieses Bild sehr gut. Der Wikigärtner geht behutsam vor, solange alles wächst. Wucherndes Gestrüpp und welke Gewächse werden aber gründlich gestutzt.
Nicht gepflegte Ontlogien oder unbrauchbare Strukturen kann der Gärtner auch in einer großen Aktion entsorgen.
Gnome, Kobolde, Wichte und Heinzelmännchen sind Fabelwesen und arbeiten im Verborgenen. Gnome, Kobolde und Wichtel gelten zwar als Schutzgeister, sind aber immer zu Späßen aufgelegt und necken die Hausbewohner; Ausnahme sind die Heinzelmännchen, die helfen nur. Alle arbeiten schnell, gewissenhaft und ohne, dass die Hausbewohner etwas davon mitbekommen. Nur den Schabernack müssen sie ertragen und wissen nicht, wer sie da neckt.
Für User mag es anfangs verlockend sein, wenn andere unsichtbar für sie arbeiten. Nur sind die Fußspuren in einem Wiki sehr wohl sichtbar und größere Änderungen an der Struktur gehen auch nicht spurlos an den Nutzern vorbei.
Übertragen auf den Garten müssten die Fabelwesen störende Sträucher langsam ausdünnen und erst wenn etwas anderes die Lücke schließen kann, den letzten Strunk entsorgen.
Ich bezweifle, dass dies in der Praxis mit Informationen im Wiki so sauber machbar ist. Wer hier zuständig ist, sollte auch das Recht haben, mal ein Loch zu graben.
In Frank Schönflelds Vortrag sind die Heinzel die einzelnen Tools des Social Intranet. Kleine Helferlein, die den Gärtner bei seiner Arbeit unterstützen.
Die Feen kümmern sich nur um die Optik. Böse vorurteilsbehaftete Rollenverteilung ;-)
In manchen Wikis übernehmen Koordinatoren diese Aufgaben und haben zusätziche administrative Rechte. Hier zerbricht der Mythos der Selbstorganisation dann völlig. Sicher kommt es im Einzelfall auf den Arbeitsstil der Person an, aber allein die Bezeichnung erinnert doch stark an die bürokratischen Strukturen, die ein Wiki überwinden soll.
Es geht darum, welche Kompetenzen dem Verantwortlichen übertragen werden. Hat er nur dafür zu sorgen, dass alles formell richtig ist und sauber wirkt oder darf er tiefer in das System eingreifen und auch die Struktur entscheidend mitbestimmen?
Spätestens wenn eine inhaltliche Verantwortung oder Qualitätsmerkmale verlangt werden, muss der Gärtner zumindest infomell mit gewissen Kompetenzen ausgestattet sein und extremes Taktgefühl beweisen.
Wie schwer das sein kann, zeigte ebenfalls die Diskussion im Seminar bei der Frage nach dem Umgang mit Ranghöheren. Im Extrembeispiel muss ein Rekrut einen Sternegeneral im Wiki (für alle nachvollziehbar) verbessern.
Diese Neuerungen muss eine Unternehmenskultur erst einmal verkraften und die Rolle des Gärtners/Wichtels sollte für solche Fälle ausreichend definiert sein.
Ein Vorbild ist hier Mark Shuttleworth, der es versteht sich in der Community als einfacher User zu beteiligen.
A few weeks ago, he posted a question on an Ubuntu list. Not an order. Not a policy decision. A question: “Should we think about…?” he asked.
CIO.com
Im Bereich der Communities hat David Terrar übrigens noch ein weiteres Bild geprägt, das die anspruchsvolle Aufgabe ebenfalls gut beschreibt. Er spricht von einem Party Host, der permanent um das Wohlbefinden der Gäste bemüht ist, Gespräche in Gang bringt oder hält, Leute bekannt macht und einzelne Gruppen aufeinander aufmerksam macht.
Neue Wikis wie Clearspace, Socialtext oder Confluence mit Community Bubbles verfolgen immer mehr den Community-Ansatz. Der Gärtner oder Wichtel sieht sich wohl bald mit neuen Aufgaben konfrontiert und dürfte bald intern die Rolle des Community Managers übernehmen.
In der Keynote zum Enterprise 2.0 FORUM hat David Terrar auf Seth Godins Meatball Sundae hingewiesen und ist kurz auf die Idee der Tribes eingegangen.
Erfolgreiche Firmen verkaufen nicht nur Produkte, sondern Emotionen. Mit Social Media oder Social Commerce kann nun weltweit ein Markenerlebnis geschaffen und gepflegt werden. Dabei ist die Idee keinesfalls neu, sondern wurde schon immer von einigen Herstellern beschritten. Eine aktive Community gibt es um Harley-Davidson, Jaguar oder die Morgan Motor Company. Schon immer haben es einzelne Player verstanden, einen Ruf um Ihre Marke zu pflegen (Zippo, MagLite) oder wieder aufzubauen (Moleskine); der Katalog von Manufaktum bietet ein ganzes Arsenal dieser guten Namen.
Neu ist nur die Möglichkeit, Nähe oder Ruf online stark zu beeinflussen und die emotionale Bindung noch zu stärken. Dies kann durch ehrlichen Kontakt oder Einbeziehung des Kunden wie beim Social Commerce geschehen.
Loic Le Meur hat Seth Godin am Rande der TED getroffen und beide sprechen über das Konzept der Tribes und warum Seth nicht auf Twitter zu finden ist.
The hard part is to build something, people choose to talk about.
Und natürlich darf das iPhone in dieser Liste nicht fehlen…