Monthly Archives: Januar 2009

acht Regeln für den totalen Stillstand

Leider ohne Angabe der Quelle: Prof. Kruse über worst-practices der Unternehmensführung.
Acht Regeln für den totalen Stillstand

  • Führungskräfte sollen sich entweder ganz raushalten oder versuchen alles im Griff zuhaben.
    Das Beste ist, permanent alles im Griff zu haben und manchmal plötzlich völlige Freiheit geben.
  • Diskussionen über anstehende Veränderungen konsequent nur auf informeller Ebene führen
  • Möglichst viele Aktivitäten gleichzeitig starten um ständige Überforderung zu garantieren
  • Umfassenden Wettbewerb intern ausrufen um Konkurrenzdenken der Mitarbeiter zu fördern
  • Es sollte stets ausdauernd und unnachgiebig nach den zentralen Verursachern von Problemen gesucht werden. Erst nach der Analyse über Änderungen nachdenken
  • Keine öffentliche Diskussion über den Sinn bestehender Regeln.
  • Beschlüsse sollten auf formeller Ebene möglichst schnell konsensfähig sein, um dann informell sofort in Frage gestellt zu werden.
  • Die Veränderungsgeschwindigkeit auf Beschlussebene sollte stets größer sein als auf Umsetzungsebene.

gefunden via: blog.coremedia – related (das Interview mit Prof. Kruse habe ich schon einmal empfohlen)

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back@wikipedia

Nach der Empfehlung Jean-Pol Martins, auch Wikipedia-Kompetenz aufzubauen, habe ich meinen verstaubten Wikipedia-Account mal wieder bemüht.

Die erste Frage war, welchen Artikel ich als letzten bearbeitet habe und ob meine Änderungen noch drin stehen. Auf Gentium wäre ich nie gekommen. Auch wenn noch weitere Bearbeitungen vorgenommen wurden, stehen meine Ergänzungen noch online und sogar die Quelle (Gerrit van Aaken) ist mit wieder eingefallen.

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Zwischen Allwissenheit und Anarchie

Wikipedia contributes to the spread of information and many people are happy with it as their only source of reference – as are many people happy to eat McDonalds every day.  Ecyclopedia Britannica ‘s president, Jorge Cauz

Die Encylopedia Britannica öffnet sich für Anmerkungen der Nutzer und hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, jede Änderung innerhalb von 20 Minuten zu prüfen.
Als Belohnung für die Nutzer winkt der Ruhm, auf Britannica Online als Mitautor erwähnt zu werden. Außerdem werden die Änderungen in der gedruckten Ausgabe übernommen.

Soweit die Neuerungen. Readwriteweb zeigt das eigentliche Problem, der fehlende Google Traffic. Noch klarer wird dies in der Analyse von Hitwise. Britannica wird fast nur in der Suchkombination mit “Encyplopedia” gefunden.
Sonst fehlen die eingehenden Links, um die Seite als relevant zu kennzeichnen. Da die Wikipedia frei zugänglich sind, ist ein Link auf die freie Enzyklopädie immer der günstigere Weg, den Leser zu Hintergrundwissen zu leiten.
Man mag nun selbst entscheiden, ob die Besucher für die Anzeigenkunden fehlen oder ob eine stärkere Sichtbarkeit bei Google auf steigende Abonementenzahlen hoffen lässt.
Es bleibt festzuhalten, dass den 2500-4500 Redakteuren die Arbeit nicht ausgehen wird.

Interessant ist, das kurz darauf von Jimmy Wales der Vorschlag kam, auch in der englischen Wikipedia “flagged-revisions“, das derzeitige Konzept der deutschen Wikipedia.
Auslöser der Diskussion war Vandalismus. Die gravierenden Quailtätsprobleme bei den großen Projekten kommen in erster Linie von gezielten Störungen und stark subjektiv geprägten Artikel. Christian Pentzold führt Beispiele in der Publikation “Wikipedia” an, allerdings aus einer Zeit vor dem “Qualitätsexperiment“.

Sind diese Ansätze auf ein Unternehmenswiki übertragbar?

  • Der Weg der Britannica ist vergleichbar mit einem klassischen CMS und wird sicher an geeigneten Redakteuren scheitern.
  • Die Umsetzung von Flagged Revisions ist sicher möglich.
    Für Confluence existieren auch Plugins, die etwas in dieser Art ermöglichen.
    Fraglich ist nur, wer in einem Unternehmen “sichten” und “prüfen” darf, bzw. wer auch ausreichend Zeit dafür aufbringen kann.
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Yeebase Trends 2009

Und noch ein Dankeschön Richtung Hannover:

Yeebase hat von Experten aus unterschiedlichen IT-Bereichen Vorhersagen für 2009 erfagt und die Leser nach Ihren Vermutungen befragt.
Erwartungsgemäß beschäftigt sich ein Großteil der Vorhersagen mit Twitter und Social Networks, aber auch die Auswirkungen der Finanzkrise werden beleuchtet.

Für das Feedback gibt es jetzt die T3N Nr.14 – Vielen Dank.

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thx, CeBIT

 Presseausweis 2009

Der Presseausweis für 2009 ist  heute angekommen, auch dieses Jahr geht es dann wieder zur CeBIT.

Kongressmedia betreut statt der  Content-Management-Arena ist dieses Jahr die Webciety. 2008 wurde mit der Enterprise2.oOPEN schon ein mutiges Veranstaltungskonzept sehr erfolgreich umgesetzt, dieses Jahr werden die Messestände selbst angepackt.

Die Webciety ist am 06.03.09 auch das Thema der CeBIT Global Conferences.

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