Monthly Archives: Juni 2008

mixed tape 21

Mercedes Benz mixed-tape 21Die Folge fünf des Musik Magazine steht unter dem Titel Hoher Norden und stellt Künstler aus Schweden, Norwegen und Kanada vor.

Gleichzeitig erscheint Mixed Tape 21 als als dritter Download im neuen Konzept. Die Titel sind rockiger als auf den vergangenen Tapes, etwas Lounge-Sound findet man noch bei Kan Sano.
Jeder Titel mischt verschiedene Stile auf seine eigene Weise, durchhören ist angesagt und der obligatorische Anspieltip folgt noch.

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WebSphere Portal Launch @ IBM Labs

Der Launch des IBM WebSphere Portal 6.1 war eine nette und gelungene PR-Veranstaltung. Viele der Anwesenden kannten die Neuerungen schon aus der Beta und suchten den Kontakt zu den Entwicklern.

Die Web2.0-Features sind erwartungsgemäß sehr technischer Natur, im Wesentlichen wird das Portal um ein AJAX-Framework ergänzt. Außerdem sind mit dem Web2.0 Theme für das Template-Design nun keine JSP-Kenntnisse mehr notwendig.

Mashups sollen die Anwendungsentwicklung beschleunigen und einfacher gestalten. Situational Applications, also sofort benötigte Programme, bei denen der jeweilige Experte nur wenig Programmier-Kenntnisse aufweist, werden meist in Excel umgesetzt. Design-Patterns und REST-ähnliche Schnittstellen sollen eine Alternative bieten, so erstellte Portlets lassen sich einfach weiterverwenden, bzw. neu kombinieren.

Die Kommunikation der Portlets untereinander läuft nach WSRP2.0/JSR286 über Eventing direkt oder den globalen Kontext. Dank Microformats sind auch Aktionen ohne zusätzliche Server-Requests möglich. Unbeantwortet blieb die Frage, wie eine Testbench für AJAX-lastige Seiten aussehen kann. Immerhin bedienen die Portale im Produktivbetrieb oft 10.000 – 50.000 concurrent Sessions, ein Prototyp für 500.000 Sessions ist im Test.

Die Integration der Services auf der Präsentationsschicht lässt ein einfaches Auswechseln der Services zu, allerdings sind dynamische Seiteninhalte von verschiedenen Servern unter Sicherheitsaspekten teilweise kritisch. Der Portal-Server bietet deshalb einen AJAX-Proxy, der Inhalte von trusted Sites wie eigenen Content ausliefert und so ssl-Verschlüsselung einfacher gestaltet, besonders falls die Schlüssel ab und zu erneuert werden müssen.

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SCF Fav#1: JULIE & GRACE

Schmuck ist immer ein sehr persönliches Gut und selbst bei Modeschmuck dauert die Kaufentscheidung oft relativ lange.
Möglichst individuell sollte das Stück meistens auch noch sein.

Die Schmuckmanufaktur JULIE & GRACE zeigt hier ein reizvolles Social Commerce Konzept.
Ketten, Armbänder und Ohrringe (was Charms sind, hab ich nicht verstanden) können online individuell gestaltet werden und kommen 4-5 Tage später aus Bali. Vor dem Versand bekommt man bereits Fotos des eigenen Schmucks geschickt.

Zusätzlich kann man die eigenen Kreationen im Showroom ausstellen und wird am Umsatz beteiligt, wenn ein anderer Kunde den Schmuck bestellt oder als Grundlage für eine eigenes Schmuckstück verwendet.  Bereits nach kurzer Zeit waren schon die ersten Modewellen zu beobachten und häufig werden einfache Stücke mit teureren Materialen später aufgewertet.

Founder JULIE & GRACE

Die Provision pro Artikel erhalten die Hobby-Designer auch, wenn sich ein Händler entschließt, eine Kleinserie produzieren zu lassen.
Wer also ein wirklich individuelles Schmuckstück möchte, sollte überlegen, ob die Designs nicht lieber leicht verändert in den Showroom wandern.

Selbst ohne Provision generiert die Community einen echten Mehrwert, da Modetrends verfolgt werden können und ein spielerisches Ausprobieren von Design-Ideen möglich ist.

Für Männer sieht das Angebot bei Julie&Grace eher mau aus, höchstens im Surfer- oder Ethnostil lässt sich etwas Tragbares zusammenstellen. Auch der von mir geschätzte Edelstahl ist nicht in der Materialliste.

Mehr zur Firma erfährt man im J&G Backstage Blog,
SCF Fav#1 steht für Social Commerce Forum Favorite No.1
Die Vorstellung der Social Commerce Seiten erfolgt rein aus Interesse/Begeisterung und ohne Gegenleistung der jeweiligen Plattform.

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Social Commerce FORUM – Überblick

Erfolgsfaktor Nr.1 für Communities ist Passion und Leidenschaft.
Entsprechend sind es emotionale Produkte, bei denen das Konzept Social Commerce greift. Fashion, Musik und Lifestyleprodukte lassen sich besonders gut über eine Community vertreiben.

Allgegenwärtig ist die 90-9-1 Regel und jede Plattform muss für sich bestimmen, wie die inaktiven Nutzer in das Konzept integriert werden können. Das muss nicht zwingend eine Mitarbeit in der Community sein, das Beispiel justaloud zeigt, wie durch das gemeinsame Bewerten und Aufspüren von neuer Musik ein Mehrwert geschaffen werden kann, der von den (passiven) Nutzern durch den Kauf der Titel honoriert wird. Aktivität in der Community und Konsum sind dabei nicht zwingend proportional.

Genauso sind Communites seitens der Händler denkbar. Tradoria nutzt die Cross-Selling-Potentiale verschiedener kleiner und spezialisierter Händler und bietet die komplette Shop-Lösung als SaaS an. Der Kunde profitiert in erster Linie von dem gemeinsamen Warenkorb. Aber auch Bezahlmöglichkeiten, die nicht jeder kleine Händler anbieten kann, werden von der Plattform angeboten. Im Gegensatz zum Amazon Marketplace steht jedoch der einzelne Shop im Vordergrund und kann auch unter eigener Domain geführt werden.

Meine persönlichen Favoriten vom Social Commerce FORUM folgen noch in eigenen Beträgen. Jan hat eine komplette Zusammenfassung der gelungenen Veranstaltung, Bilder finden sich bei flickr.
Danke an Kongressmedia und viel Erfolg dabei, das Social Web Breakfast auch nach Stuttgart zu holen.

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Gravatare wieder transparent

Kai Nehm GravatarKurz nachdem Automattic den Service Gravatar übernommen hat, wurden leider alle transparenten Avatare auf einem schwarzen Hintergrund ausgeliefert. Dieses Verhalten sollte eine saubere Darstellung im IE6 ermöglichen.

Jetzt ist Gravatar.com wieder zum alten Verhalten zurückgekehrt, allerdings müssen Avatare mit Transparenz erneut hochgeladen werden.

Gravatar bietet die Möglichkeit einen Avatar zentral im Netz zu hinterlegen, der an die eigene Email-Adresse gebunden ist. Seiten, die diesen Service unterstützen, fragen dann mit der verschlüsselten Email-Adresse nach dem Avatar eines Nutzers und bekommen als Antwort die URL zu dem entsprechenden Bild. Ist kein Bild hinterlegt, wird ein Standardbild verwendet, das der Seitenbetreiber festlegen kann. Hier ist dies das graue Logo.

Mit dieser Technik wird auch die Liste who reads here in der Sidebar erzeugt.
Das Plugin Who reads nutzt dazu die Liste der letzten Kommentatoren.

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