Monthly Archives: Januar 2008

Nutzerorientierung des Linuxdesktops

Im Streit zwischen Vista, Leopard und Compiz kann man leicht vergessen, dass eine Orientierung an den Bedürfnissen der Nutzer mehr als OpenGL-Effekte auf dem Desktop ist.
KDE stellt jetzt auf einen 6-monatigen Releasezyklus um und veröffentlicht so zusammen mit GNOME und OpenOffice jeweils zum aktuellen Release von Ubuntu eine neue Version. Der Vorschlag kursierte wohl schon länger, wurde aber an der aKademy 2007 nach der Keynote von Mark Shuttleworth sehr hitzig diskutiert.

Meldungen, dass eine Veröffentlichung verschoben wird, sind auf den Nachrichtentickern normal, Hurd und Duke Nukem Forever sind bekanntermaßen erst fertig “when it’s done”.
Ein fester Releasezyklus schafft Planungssicherheit für den Anwender. Mit dem update-manager ist der Umstieg auf eine neue Version bei Ubuntu zwar sehr einfach gehalten, aber man nimmt bewusst wahr, dass größere Änderungen am Desktop passiert sind.
Je mehr Projekte sich dem Terminplan anschießen, desto weniger tritt das Bedürfnis auf, zwischendurch mit experimentellen Quellen die Stabilität zu gefährden. Das ungewisse Warten auf die ein neues Release und eine ungesunde Mischung aus testing- und unstable-Quellen gab auch bei mir den Anreiz von Debian auf Ubuntu zu wechseln.

Fehlende Features verzeiht man einfacher, schließlich kann das auch bei einem “when it’s done” so laufen. Dank Api-/Feature-/Module-/String-Freeze über das ganze Projekt treten für Außenstehende eher weniger Überraschungen auf. Gnome veröffentlicht diese Termine sogar als iCal-File.

Auch wenn die neue Regelung für einzelne Programmierer und Projekte Stress und Mehraufwand bedeutet, profitiert imo das KDE-Projekt und damit auch (k)ubuntu und schließlich vor allem der Enduser von dieser Umstellung.

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Make a sudden move

CD Cover Meme

Das CD-Cover-Spiel lässt mich nicht los. Band, Album und Foto stehen ja schon fest, das Cover war fertig, als mir die Lizenz aufgefallen ist und Daniel wirft mir das Stöckchen dann auch noch direkt zu.
Vielen Dank an localsurfer, dass ich sein grandioses Bild verwenden darf.

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CC-Lizenzen respektieren

Spreeblick hat CD Cover Meme in die Öffentlichkeit geholt und die Regeln klingen ganz spaßig:

Leider steht das unter CC-Attribution-Noncommercial-No Derivative Works -Lizenz.

Meine Band: Virginia census statistical areas
Mein Album: make a sudden move

Eine Übersicht der Lizenzen gibt es bei creativecommons.

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branded entertainment

Dauerwerbeblog

Oliver Gassner & Stefan Heß sind jetzt offiziell käuflich.
Die Idee ist nicht neu, vor lauter del.icio.us- und Twitter-Posts finde ich den Originalartikel bei Oliver nur nicht mehr.

Nun, Leute geben uns etwas.
Goodies, Geld, Spaß.
Und wir schreiben was. Was wir wollen. (Oder wir “videoen” oder podcasten, live oder aus der Konserve.)

Klingt etwas nach trigami und einem weiteren Artikelverzeichnis, aber da ist sicher mehr drin. Die beiden sind zumdindest offen für neue Formen der Werbung.

Ein Format, dass mich im letzten Jahr sehr angesprochen hat, war der Werbeblogger Adcast. Interviews mit Firmenvertretern sind der klassische Fall der Gratwanderung zwischen redaktionellem Angebot und Werbung. Beim Adcast ist klar, dass hier für Interview und Veröffentlichung Geld geflossen und trotzdem kann der Inhalt interessant sein.

Das erste neue Konzept ist der Retropitch, bei dem die Leser den Anzeigekunden einen Rabatt gewähren können.

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in Bayern?

Ulmer Münster in Neu-Ulm

Karte Ulm


flickr/Yahoo! kennt sehr wohl die Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg, zumindest ist der Verlauf entlang der Donau eingezeichnet.

GPS-DevicesDa verwundert es umso mehr, dass nach einer Platzierung am Münsterplatz auf der Fotoseite als Ort Neu-Ulm in Bayern angezeigt wird.

Auf dem Navi und bei Nokia Maps gab es keinen Grund zur Beanstandung.

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