Gutsy Gibbon – erster Versuch

Nach offizieller Anleitung genügt ein “update-manager -d” um auf die Testversion Gutsy Gibbon Tribe 5 umzusteigen.
Das Update-Programm erkennt zusätzliche Paketquellen und deaktiviert diese automatisch. Bei wir war das der commercial Zweig von feisty, die eyecandy-Pakete aus dem Ubuntu-Wiki und Ubuntustudio.


Die Pfade der commercial Quellen und ubuntustudio für gutsy sind schon angelegt, enthalten aber keine Informationen zum Repository. Der erste Durchgang bricht deshalb mit einen 404-Error ab. Ein manuelles Deaktivieren brachte Abhilfe, danach konnten die Abhängigkeiten von ubuntu-desktop nicht erfüllt werden, dieses Paket wird von ubuntustudio ersetzt und nach dem Löschen einiger Ubuntustudiopakete konnte das Äquivalent aus feisty installiert werden. Dananch lief das Update suaber durch.

Nach dem ersten Reboot wurde das Netzwerk nicht mehr erkannt, und auf NTFS-Partitionen wurden keine Dateien mit Umlauten mehr angezeigt. Mit der Aktivierung der Schreibrechte wird ntfs-3g geladen, dann werden auch die Umlaute wieder erkannt.
Nach dem zweiten Reboot funktioniert auch das Netzwerk wieder.

Das neue Konfigurationstool für X11 ist sehr gelungen, compiz läuft einwandfrei mit den Pakten aus Gutsy und ich habe probeweise gimmie installiert.
Im Gegensatz zu Startmenü oder Dock ist dies ein eigenständiger und interessanter Ansatz für die Organisation des Desktops.

Fazit: Wenn beryl oder compiz bereits laufen, dann lohnt der Umstieg noch nicht. Besonders mit Fremdquellen ist ein Upgrade nicht empfehlenswert, mit dem Final Release wird das in sechs Wochen sicher einfacher gehen und ubuntustudio dürfte auch bald nachziehen.

3 thoughts on “Gutsy Gibbon – erster Versuch”

  1. Muss demnächst neu installieren (neue HD). Bisher openSUSE 10.2. Was empfiehlst du einem KDE-User – openSUSE, Kubuntu 7.04 oder gar die Kubuntu beta? (Hab keine Zeit bis final zu warten)

  2. Wenn Du mit openSUSE zufrieden bist, würde ich bei dem System bleiben.
    Mit der Umstellung auf KDE4 kann man sich dann mal andere Distributionen anschauen, die Integration von LinxMCE wird sicher verschiedene interessante Umsetzungen mit sich bringen.

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